Geistige Jungfräulichkeit

Ich habe einmal gehört das es verschiedene Wege gibt die geistige Jungfräulichkeit wieder zuerlangen. Sprich wieder keusch zu leben, für immer oder bis der richtige kommt. Weiß jemand etwas darüber? Was man genau machen muss, außer eben kein Sex zu haben?
Würde mich mal interessieren.

Antworten (16)
chrissi4
@Rainbow14

Ökumenischen Gruß zurück!

Nur damit keine Missverständnisse entstehen: Ich habe absolut nichts gegen die Katholiken, auch wenn ich persönlich mit dem, was Seppl Ratzinger und Konsorten tun meistens nicht einverstanden bin. An der Basis ist sowieso meistens alles anders als an der Kirchenspitze, wo man sich um möglichst klare Positionen bemüht.

In unserem Ort wird beispielsweise auch eine ganz tolle Ökumenearbeit praktiziert, auch wenn wir nicht gemeinsam am Abendmahl teilnehmen. Ich kenne aus meiner Klasse einige Katholiken, die eigentlich alle ganz cool drauf sind.

Daher: Leben und leben lassen!!!

@chrissi4

Ich bin zwar Katholik (und nicht nur weil man mich eben so getauft hat), aber selbst in der "jungen" kath Kirche gibt es moderne, lebensfrohe Ansichten. Ich hab mir meine Sexualität genau so wenig ausgesucht, wie ich mir z.B. meine Eltern aussuchen konnte. Und wie ich "David" schon geschrieben habe, ich fühle mich deswegen nicht krank und hoffe auch nicht auf Heilung von meiner Homosexualität. Und zu den diversen Aussagen z.B. von Papst Benedikt oder unserem Bischof Mixer ... fällt mir auch nicht wirklich etwas positives ein. Da gab es hier auch schon unendliche Diskussionen in den kirchlichen Jugendgruppen.
Und nein, also ich glaube nicht das Gott mich in die Hölle schickt, nur weil eben schwul bin bzw. für mich sind Kondome kein "Werk des Teufels".

In diesem Sinne einen christlichen Gruß an meinen ev. Glaubensbruder! ;-D

chrissi4
@ Daniel + Rainbow14

Hallo, ich habe die Diskussion verfolgt und möchte einige Argumente „Daniels“ nicht so stehen lassen. Der Glaube soll den Menschen ausweiten, nicht auf starre moralische Prinzipien einengen.
Warum sollen Sexualität außerhalb der Ehe oder Homosexualität Sünde sein? Eigentlich hasse ich es, wenn manche Menschen stets mit biblischen Zitaten auftrumpfen, ohne selbst aktiv nachzudenken. Wir sprechen im Reliunterricht gerade über die Paulusbriefe. Eine Stelle ist in dem Zusammenhang ganz interessant. Paulus schreibt im Römerbrief (Kap.14): „Ich weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, ist es unrein.“ Wenn man etwas mit seinem Gewissen verantworten kann, ist nichts Sünde. Eigentlich geht es Gott doch nicht um selbstgerechte Gesetzestreue, sondern einfach nur darum, dass man seine Mitmenschen annimmt. Jesus hat sich doch gerade den Leuten zugewendet, die die selbstgefälligen Pharisäer als „Sünder“ ausgestoßen haben.
An Rainbow14: Natürlich muss sich niemand 24 Stunden am Tag schuldig fühlen. Gott ließ seinen Sohn ja deswegen sterben, damit die Menschen einen Neuanfang wagen können, befreit von Schuld. Wer diese Chance annimmt, braucht sich doch nicht ewig mit Minderwertigkeitsgefühlen zu quälen. Es steht fest, dass jeder trotzdem Fehler machen kann (dazu hat uns Gott ja unsere Freiheit geschenkt!), aber man kann immer wieder mit dem Alten abschließen. Die mittelalterliche Kirche hat jahrhundertelang versucht, die Menschen das Selbstbewusstsein zu nehmen und sie mit Gedanken ans Weltgericht niederzudrücken.
Eigentlich kann Gott doch nur wollen, dass wir fröhlich und aufgeschlossen ins Leben gehen. Evangelium heißt doch „frohe Botschaft“, die wie Martin Luther meinte, „lustig und trotzig gegen Gott und die Menschen macht“. Nichts mit „Weg der Buße und Demut vor Gott“ (Daniel) und Leichenbittermiene…
Gut. Ich bin als Lutheraner vielleicht ein bisschen zu moderat. Nicht umsonst wirft man uns Evangelen ja immer vor, wie würden reden und reden, bis wir alles ZERredet hätten… Die katholische Kirche hat da festere Prinzipien. Ich finde es aber absolut bescheuert, wenn man etwas eigentlich so Frohes benützt, um Menschen kleinzuhalten. Wie sagt unser Pastor immer: DENKEN Sie weniger und LEBEN Sie mehr!

@Rainbow14

;-)

Na dann, nichts für ungut.


Gottes Segen,

David

@David

"es geht mir darum die „Wahrheit aus der Sicht der Bibel“ zu sagen und eventuelle Auswege aufzuzeigen, sofern du selbst glaubst/empfindest, dass du diesen benötigst."

Na da habe ich dich doch falsch verstanden. Sorry, aber ich bin mit meiner Sexualität recht zufrieden und suche nicht nach einem "Ausweg". So "Heilungs-Angebote" kommen ja auch öfter aus anderen Richtungen. Alles Gute dir auch noch und Gottes Segen auf deinem Weg!

@ Rainbow14

Um mich deutlicher auszudrücken: Homosexualität ist aus der Sicht der Bibel in jedem Fall eine Sünde, genauso wenn ich mir täglich im Internet Pornos ansehe (und mich dabei wahrscheinlich selbst befriedige) oder auch nur eine Frau bzw. einen Mann sehe und ihn begehrlich finde.

Um dies biblisch zu untermauern: (Römer 1, 26) „26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.“

Lies meine vorhergehende Post noch mal mit diesem Gedanken durch. Vielleicht hast du mich ein wenig missverstanden. Dennoch ist diese Sünde oder Verfehlung nicht schlimmer als z.B. meine sexuelle Sucht, welche ich mein leben lang hatte. Es geht mir hier NICHT darum, dich zu verurteilen, da würde ich immer etwas finden und du an mir, es geht mir darum die „Wahrheit aus der Sicht der Bibel“ zu sagen und eventuelle Auswege aufzuzeigen, sofern du selbst glaubst/empfindest, dass du diesen benötigst. Keineswegs will ich hier einen Glauben „aufschwatzen“, dennoch habe ich selber unter meiner Sexualität gelitten und weise von daher gerne auf diesen „Weg“ hin. Gott kann und wird dich ändern ABER dazu muss der Mensch ihn aufrichtig suchen (Bibel lesen, Beten, Aufrichtig sein und dinge vor Gott nicht unter den Tisch kehren).

Und auch ich halte nichts von Papst und dem Katholischen Glauben, da diese eine Lehre vertreten welche sich eindeutig NICHT an die Bibel hält, was aber für dich nichts weiter bedeutet. Bleibe wo du bist und wie du bist! Bete, lese die Bibel und sei aufrichtig zu Gott und er wird dich dort hinführen (Örtlich, Gemeindlich, Sexuell orientiert) wo er dich haben will, solange du es nur zulässt. Gott wird keinen Menschen zwingen, aber jeder Mensch muss mit der Konsequenz seines handeln leben müssen (und leider oft mit den Konsequenzen der Handlung anderer Menschen).


David.

@Tarlia

Sehe ich genau so und deshalb finde ich auch das mit "Sündenfreies Leben" so ziemlich unmöglich machbar.
Und was Papst & Co angeht, na ja ....., die sind soweit von der "Unfehlbarkeit" entfernt, wie ich vom Mars.

Man so nebenbei

Nur so nebenbei denke ich das selbst der Papst schon öfters gesündigt hat, auch wenn es dann vielleicht nur kleine Sünden sind. Und das die Kirche Homosexualität als Sünde nennt, finde ich mehr als schwachsinnig, denn ich frage mich wer denn mal mit Gott darüber gesprochen hat und wann Gott gesagt haben sollte das er das nicht okay findet. So sehr ich vielleicht auch glaube, denke ich das die Kirche bzw deren obersten Leute den Glauben in den Schmutz ziehen um ihre eigenen Vorstellung und nicht die Gottes zu publizieren. Was sicherlich auch nicht für alle gilt.

Antwort

Ich finde nicht das dein Beitrag ab Thema vorbeigeht und ist ja auch ok, wenn es beim Thema Sexualität mal um Glaube und Seele geht und nicht immer nur um Penislänge usw.

Ich glaube aber nicht das „Liebe“ ihre Bedeutung verloren hat. Es hat sich etwas verändert, so wie sich halt die Gesellschaft usw. verändert, aber wenn sich etwas verändert muss es nicht gleichzeitig schlechter sein. Bis vor wenigen Jahren war „Homosexuelle Liebe“ noch gesetzlich verboten (und im 3.Reich wurden viele sogar in den KZ getötet), das sich das jetzt geändert hat, finde ich z.B. sehr gut, auch wenn die meisten „normalen“ Menschen das sicher anders sehen. Aber Gott hat mir diese Form der Liebe und Gefühle mitgegeben und deshalb ist es für mich keine Sünde. Sehe ich zumindest so.

Ich bin in einer Jugendgruppe die zum HuK-Verband (Homosexualität und Kirche) im Bistum Augsburg gehört. Bei uns sind Katholiken, Protestanten usw. Und was einem da in den Gesprächen und Lesungen ziemlich klar wird, wir haben kein Problem mit Gott oder mit der Bibel, sondern wir haben ein Problem mit der Kirche bzw. der jeweiligen Religionsauslegung.

Logo bin ich irgendwo auch ein Sünder, ich bin ja auch nur ein Mensch und lebe nicht wirklich 100%ig nach den Vorgaben der Bibel. Und wie du schon sagst, Gott liebt mich trotzdem.
Wer stark genug ist wirklich ohne Sünde zu leben bzw. „umzukehren“, der soll das gern tun und hat meinen vollen Respekt. Aber, nur weil ich halt nicht so perfekt bin, muss ich mir auch nicht einreden (bzw. einreden lassen) das ich mich von Gott entferne oder er mich dann irgendwann für meine Liebe oder für das was ich so tue bestraft.

Und wenn ich für dich ein Pharisäer (Heuchler) bin, nur weil ich mich nicht 24h am Tag als Sünder fühle, na gut ist deine Meinung. Ich versuche mit den Eigenschaften, Gedanken und Gefühlen die ich von Gott mitbekommen habe, einigermaßen auszukommen und ein guter Mensch zu sein. Ich bin 14 Jahre alt und hab sicher kein Plan von dem gottgewollten Leben oder wie auch immer man das nennt. Aber wenn ich die Aussagen von Papst Benedikt oder auch von unserem Bischof Mixer höre, sorry das hat für mich nix mit „Gottes Wort verkünden“ zu tun. Und für mich sind eher die „Scheinheiligen“, die jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen und deshalb auf nen Bonus bei Gott hoffen, die Heuchler.

„Akzeptiere dein Leben und deine Gefühle wie sie sind, bis dir Gott weitere Schritte auftut. Es ist an ihm dich zu ändern nicht an dir! ....“
Und genau das tue ich auch, denn so haben es mir auch meine Eltern gesagt. Logo ist das nen harter Weg, grad so in der Schule usw. aber es ist mein Weg.
Aber Gegenfrage: Warum soll ich dann umkehren?
Oder hab ich dich da falsch verstanden?

Bastian

@Rainbow ...

Auch wenn dies nun weit vom Thema abschweift, möchte ich dennoch einige Dinge aus christlicher Sicht anmerken: Sexualität ist nur in der Ehe keine Sünde. Liebe ist ein vollkommen verdrehtes Wort, das heute gänzlich seine ursprüngliche Bedeutung verloren hat! Es geht im christlichen Glauben nicht um etwas Eingeredetes. Gott erklärt seien Willen ganz klar in der Bibel! Wer
a) an diesen in der Bibel beschriebenen Gott Glaubt
b) sich mit der Bibel eingehend beschäftigt
c) sein leben Jesus Christus übergibt und hierdurch sein Leben dem Willen des Herrn unterordnet
der ist gewiss: Es gibt keine Grauzone. Sünde ist Sünde. Die Welt ist gefallen und alles was in ihr ist und damit auch wir und unsere Körper. Ich fühle mich schon als Sünder, wenn ich auch nur 5 Sekunden daran denke was ich gerne alles hätte und dies zu Recht! Dennoch bin ich (und auch Du und jeder andere egal wie sehr er gesündigt hat) von Gott geliebt. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als dass du dich ihm näherst und umkehrst (Buße tust), da er licht ist und dir in die Sündhaftigkeit nicht folgen kann (bildlich genommen).

Es gab nur einen Menschen der perfekt war, Jesus Christus! Auch nach der Neugeburt durch Jesus Christus haben wir immer noch das Sündige Fleisch an uns, denken und handeln sündhaft! Gefährlich wird es aus meiner Sicht, wenn man sich selbst trotz der offensichtlichen Sünde nicht mehr als Sünder sieht. Verstehe mich nicht falsch, du musst nicht herumlaufen und dich kacke fühlen weil dein Körper und deine Empfindungen sind wie sie sind. Du bist vor Gott ganz sicher nicht (!!!) schlechter als ich! Aus der Sicht Gottes verhält es sich wohl so: Jeder Mensch ist wie ein 50 Euro Schein, egal wie sehr man diesen Schein im Dreck suhlt, der Schein ist immer noch 50 Euro wert. ABER: Wie schon in meinem letzten Posting erwähnt, es geht um dein Herz. Wenn du dein Herz verstockst und sagst: Ach, dass ich ist alles nicht so eng, ich fühle mich nicht als Sünder, dann ist man in (Lukas 18, 9-14) der Pharisäer!

Wenn du von mir keinen Rat möchtest, so lese hier einfach nicht weiter: Lese die Bibel (neues Testament) jeden Tag an einem Zeitpunkt da du alleine sein kannst. Akzeptiere dein Leben und deine Gefühle wie sie sind, bis dir Gott weitere Schritte auftut. Es ist an ihm dich zu ändern nicht an dir! ABER: Sei immer aufrichtig zu dir selbst und zu Gott. Bete zu ihm (sprich zu ihm im Gedanken, wie zu einer Person die mit dir zusammen im Zimmer ist). Wenn du dich so fühlst als seien Dinge ungerecht von Gott gemacht, so sage es ihm; verstelle dich nicht vor Gott und dir. Die größten Lügen sind die, die wir uns selbst auftischen. Nenne Sünde: Sünde; Wahrheit: Wahrheit; Lüge: Lüge. Für alles andere ist dann Gott und nicht du zuständig. Solange du nur aufrichtig und demütig bist, wird er dir ganz sicher den richtigen Weg zeigen, der zwar Hart wird (und davon kann ich ein Lied singen), dich aber weder in Depressionen noch in ausweglose Situationen führen wird. Es wir eine Lebenslange Schule werden in der der Mensch jedoch die Gewissheit hat: Gott ist mit mir und er hat mich durch seinen Sohn Jesus Christus frei gemacht.

Wenn dir alles das blödsinnig vorkommt, dann entschuldige dieses Posting und siehe es als meine Meinung zum „Christ“ sein. Ich will dich hier weder Lehrmeistern, noch mich in deine Leben einmischen!

Dennoch bist du Wertvoll und hast meine volle Sympathie.

Gotte Segen.

David

@Tarlia

Mag sein, wenn man Liebe und Sexualität als etwas sieht, was Sünde oder ähnliches ist. Ich bin Katholik und schwul, und trotzdem fühle ich mich nicht als Sünder (auch wenn Papst & Co uns für so etwas wie Teufelswerk halten). Meine Eltern und meine Gemeinde haben mir gezeigt das Gott mich so geschaffen hat wie ich nun einmal bin und genau so liebt er mich.

Was ich damit sagen will: Man kann sich auch echt viel einreden bzw. einreden lassen, und das dann zu "Gottes Willen" erklären. ...

Danke

Für die ausführliche Antwort. Ich will aber nochmal deutlicher sagen das ich nicht vorhabe diese spirituelle Reinigung durchzuführen oder so. Ich habe mir nichts vorzuwerfen ;-) ich habe nur schon mal davon gehört und da ich mich für viele Dinge interessiere wollte ich einfach mal etwas darüber wissen.

Ach und an Rainbow14. Ich denke menschen die sehr christlich sind machen so etwas um Gott ihren Willen zu zeigen ihr Leben zu ändern, da spielt es keine Rolle ob er sich nun an die Vergangenheit erinnert oder nicht. Und wenn man etwas für Gott tut, bin ich der Meinung, tut man es auch automatisch für sich selbst....

Es kommt darauf an ...

In welche Richtung es gehen soll und um was genau es geht. Möchtest du von einer eventuellen "Sucht" loskommen, dir eine art Rechtfertigung oder "Persilschein“ deines Glaubens- / Esoterikrichtung einholen oder einfach nur über gewisse "Gedanken und Wünsche" hinwegkommen welche deiner eigenen oder der deiner Glaubensrichtung entgegensteht (welches im aufrichtigen Fall zusammen läuft).

Allgemein kann ich, als jemand der vor allem aus glauben und von daher auch eigenmoralischen Gründen von seiner sexuellen Sucht loszukommen ist, folgendes dazu sagen:

Was immer du in deinem Leben an "Müll" (wie ich es aus ganzem Herzen heraus bezeichnen kann) in deinen Kopf und in dein Herz aufgenommen hast, wird dort nicht einfach seinen Platz räumen und verschwinden. Wie bei jedwelcher Art der Buße (umkehr) ist der WEG das Ziel. Der Schmerz oder spürbarer Verzicht kann durchaus der Sinn der Buße sein (nicht zur Bestrafung, sondern vielmehr als Lehrhilfe oder Zeichen, es wirklich zu wollen).

Im Christlichen sinn kann hier auch ein tiefes und ehrliches bereuen sein, da hier Gott nicht auf "Werke", sondern auf die Herzenshaltung aus ist, welche sich jedoch im Rückschluss in den eigenen Werken widerspiegelt. Es ist im christlichen Glauben nicht von Interesse, ob du jungfräulich oder eine Hure warst. Wenn du dein Leben Jesus Christus übergibst, vergibt er alle deine Schuld. Dies aber setzt voraus, dass der Mensch erkennt, egal ob Jungfrau oder Hure, dass er ein Sünder und vor Gott schuldig ist (Lk 18, 13): "Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben "(da er sich seiner Taten schämte)" zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!". Einen solchen Menschen nimmt Gott an wie Jesus Christus selbst bezeugt: (Lk 18, 14):" Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus".

Ergänzend ist natürlich zu sagen, dass es tausende Meinungen zu dieser Frage geben wird, für mich jedoch sich der Weg der Buße und "Demut vor Gott" als heilsbringend erwiesen hat.


Ich hoffe ich konnte etwas zu deiner Frage beitragen. Viel glück und Gottes Segen,

David

@Tarlia

Na ja auch wenn du es auf der "Hardcore-Christen" - Schiene meinst, bei aller "spirituellen Reinigung" wirst du höchstens vor dir selbst wieder jungfräulich. Denn mal ehrlich, wenn es einen Gott gibt, dann hat er auch ein verdammt gutes Gedächtnis. Und nur, weil man sich einredet "ab sofort lebe ich wieder jungfräulich" wirst du kaum vor Gott wieder zu einer Jungfrau.

Aber evtl. melden sich ja noch Leute die an so eine "spirituelle Reinigung" glauben. Viel Erfolg!

Ja ja schon klar

Ich gebe dir völlig recht. Mich interessiert ja aber auch nur der "Vorgang" und nicht die Meinungen ob es sinnvoll ist oder nicht. Das ist dann für Leute die wieder den Weg zu Gott finden wollen oder so, es gibt wohl solche Gruppen. Es geht eben nur um die spirituelle Reinigung.
Das man dann trotzdem noch entjungfert wurde ist mir klar.

Sorry

Aber "wieder Jungfräulich" werden ist doch Quatsch! Du bist im Leben solange jungfräulich, bis zum ersten Sex! Dann biste keine Jungfrau mehr, egal ob du es dir nun "geistig" einredest oder ob man versucht mit ner Operation etwas zu reparieren. Muss man sich halt vorher überlegen!

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