Haben Menschen mit einer depressiven, schizoaffektiven Psychose eine kürzere Lebenserwartung?

Hallo! Ich habe einen Bekannten, der an einer depressiven schizoaffektiven Psychose erkrankt ist. Wird er sein Leben lang Medikamente, wie Antidepressiva und Neuroleptika einnehmen müssen? Müssen die Leberwerte wegen der Medikamente öfters überprüft werden? Wie sieht es mit der Lebenserwartung meines Bekannten aus? Ist sie durch seine Erkrankug verkürzt? Ich bedanke mich für alle hilfreichen Antworten! Gruß Christian

Antworten (4)
Hallo

Die lebenserwartung sinkt nicht normal ist wenn der mensch 100 jahre alt wird

Jede psychische Erkrankung kann mit einem Suizid enden und das hat niemand in der Hand.

Depressive schizoaffektive Psychose

Mit der richtigen Medikamenteneinstellung ist die Lebenserwartung genauso hoch wie bei einem gesunden Menschen. Allerdings sollte der Erkrankte die Medikamente auch wirklich regelmässig einnehmen, da sonst Suizidgedanken aufkommen können.

Meiner Meinung nach nicht.

Hallo!

Zuerst mal ist es bei Einnahme von solchen Medikamenten immer wichtig, regelmäßig die Blutwerte zu kontrollieren. Dazu zählen nicht nur Leberwerte.

Ein Gerät, um zuhause den Blutdruck zu messen kann zusätzlich auch nicht verkehrt sein.

Mein Therapeut hat mal gesagt, dass eine Psychotische Störung nach 5 Jahren ohne Symptome überstanden ist. Hab aber auch schon gegenteiliges gehört. Für mich hört es sich aber logisch an, dass ein Mensch, der lange keine Symptome hat, sich sozusagen daran gewöhnt, nicht mehr psychotisch zu werden. Das ist aber jetzt meine eigene Theorie.

Außerdem ist es bei einer solchen Erkrankung besonders wichtig, viel über sich selbst und die Erkrankung zu wissen.

Damit meine ich jetzt nicht, nach den genauen Ursachen zu forschen(die kenne ich bei mir bis heute nicht), sondern man muss wissen, wann solche "unnormalen" Symptome da sind und sich dann direkte Hilfe holen. Im Zweifel wenns wirklich brennt, ganz einfach die 112 anrufen.

Man sollte auch wissen, wie die Medikamente ungefähr wirken. Denn nur dadurch hab ich sie auch zu akzeptieren gelernt.

Zur eigentlichen Frage nach der Lebenserwartung:

Da die Medikamente meist notwendig sind, muss man eben schauen, dass man ansonsten gesund lebt.
Ich mache mir auch ständig sorgen wegen Nebenwirkungen und eventueller Lebensverkürzung.
Fakt ist, dass ich keine ernsthaften Nebenwirkungen habe.
Auch habe ich noch gar nix gehört von Verkürzung der Lebenszeit.
Warum denn eigentlich auch?
Klar, es stehen Sauviele schlimme NW im Zettel dabei.
Die sind aber oftmals nichteinmal mit Häufigkeit angegeben. Das heißt imo, es gab noch keine Untersuchungen dazu.
Also waren sie auch extrem selten.
Wenn man jetzt starker Raucher ist und sich alle paar tage mit Alkohol wegzimmert, dann ist das Risiko für den Körper doch wohl wesentlich schlimmer.

Das ist jetzt meine Meinung dazu. Ich bin selbst Patient.

Alles Gute!

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