Ist ein Urlaub trotz Krankmeldung (wg. psychischer Probleme) erlaubt?

Wegen psychischer Probleme bin ich seit 2 Wochen krankgeschrieben. Mein lang geplanter Urlaub beginnt nächste Woche. Ich denke, eine "Tapetenwechsel" könnte mir gut tun. Kann ich trotz Krankmeldung zwei Wochen in Urlaub fahren (ich nehme natürlich Urlaubstage dafür), oder könnte es Ärger mit dem Arbeitgeber oder der Krankenkasse geben? Was meint ihr? Danke für jede Info. Gruß, Cyana

Antworten (4)
Reise stornieren

Aufgrund einer psychischen Krankheit ist es sich gut, wenn man einen sogenannten Tapetenwechsel vornimmt und dies mit einer Reise verbindet, aber eine Klärung beim Arbeitgeber und bei der Krankenkasse ist unbedingt notwendig. Das kann wirklich böse ausgehen und man wird fristlos gekündigt und die Krankenkasse kann womöglich auch die gezahlten Therapiestunden in Rechnung stellen.

Wenn man sich kurz vor einer Reise ein Bein oder einen Arm bricht oder eine schwere Grippe bekommt muss man ja in der Regel auch stornieren.

Wenn man krankgeschrieben ist, ist man eben auch krank und muss seinen geplanten Jahresurlaub und eine eventuell schon gebuchte Reise stornieren.

Ja eine Klärung sowohl durch den Arbeitgeber als auch durch die Krankenkasse ist unbedingt notwendig.

Urlaub und Krankschreibung

Das sollte man unbedingt vom Arbeitgeber und von der Krankenkasse schriftlich abklären lassen. Wenn man krank geschrieben ist und das auch noch auf Grund psychischer Probleme, ist das meistens eine langwierigere Angelegenheit. Eine Unterbrechung der Krankmeldung für einen Erholungsurlaub sollte unbedingt abgeklärt werden, da es ja auch so kommen kann, wenn man nach dem Urlaub und den genommenen Urlaubstagen wieder zuhause ist, eine neue Krankmeldung beim Arbeitgeber abgibt und das kann durchaus zur fristlosen Kündigung führen.

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