Mein Mann leidet an akuter Psychose - bin ratlos

Mein mann wurde immer verhaltensauffälliger ...er erzähle sachen die nicht nachvollziehbar sind....schlief viel oder schaute nachrichtensendungen und historie rund um die uhr....immer das gleiche.....sein tagesablauf essen schlafen essen fernehn...nahm nichts sonst mehr wahr. Der fernseher wurde auch immer lauter angeschaltet sagte man was bekam man keine antwort oder er wurde laut...keine chance meinerseits das zu ändern....ich musste ihn duschen schicken oder ihm sagen er soll schick neue kleidung anziehen von sich aus machte er es nicht...er kam in eine klinik da fühlte er sich nicht wohl und ich sagte nach 3 tagen stopp er litt an seinem umfeld und ich hate das gefühl er litt irgendwie noch mehr...zuhause begann eine schlimme zeit ..wir litten mehr durch ihn verursacht an dem ganzen. Ich sprach mit dem arzt und sagte das es vielleicht gut wäre es in einer tagelklinik zu versuchen. Wa fuhren wir heute hin... nach der erstuntersuchung sagte die ärztin ...wir können hier nichts tun er hat eine akute pyschose er muss stadionär und so kam er erneut in eine klinik...ich weiß nicht ob das richtig war oder wie ich ihm helfen kann. Kann man überhaupt helfen?

Antworten (1)
Ja, man kann helfen

Hallo re,
schonmal glückwunsch, ihr scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Klingt so, als wäre das deine erste Erfahrung mit stationären Aufenthalten und dem ganzen Zeug. Kein Problem, am Anfang ist alles irre, womöglich auch für dich, denn aus irgend einem Grund ist dein Leben jetzt völlig anders und keiner kann was dafür. Das kenne ich.
Aber sei beruhigt, wenn dein Mann mit einer Psychose diagnostiziert wurde, dann heißt das, dass die auch irgendwann aufhört. Den Mann, den du kennst, schlummert noch in dem Menschen, der jetzt gerade in der Klinik ist. Dort ist er tendenziell gut aufgehoben (ich erlaube mir natürlich kein Urteil, deswegen tendenziell). Wenn ihr schon Kontakt hattet mit der Tagesklinik, dann ist das auch gut - die können ihn in der Übergangs-Zeit betreuen, wenn die Psychose nur schwer ablingt bzw. er zu Hause in die alten Muster verfallen würde (die ja sehr strikt waren, wie du schreibst). Tagesklinik finde ich ein super Konzept, das fühlt sich nicht mehr so arg wie Klinik an, für dich und auch für deinen Mann.

Und nochwas: Besuche ihn, wenn es euch beiden gut tut! Du musst auch an dich denken, wenn du unsicher bist, dann nimm eine verständnisvolle Begelitung aus dem Freundeskreis mit. Frage die Pfleger auf Station, die Oberärztin, was demnächst so passiert und wie sich die Sachen entwickeln. Es ist wichtig, dass du als Frau einbezogen wirst, aber ein bisschen musst du auch auf die Leute zugehen. Du hast bisher schon alles richtig gemacht, hast ihm gut geholfen. Hab keine Angst, wie gesagt, den Mann, den du kennst und liebst (hoffe ich :D), den gibt es noch. Er ist nur mal kurz weg. Positiv bleiben!

Wünsche euch alles Gute.

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