Warum ist die Psyche im Winter gestresster?

Das kann man doch so sagen, wie in der Überschrift, oder nicht? Man liest das doch oft, dass die Psyche im Winter immer besonders angegriffen wird. Ist das dann auch eine Form des Stresses? Woran leigt das, wenn man eine Winterdepression kriegt? Ist das dann eine richtige Erkrankung?

Antworten (2)
Man fällt auf sich selbst zurück

Ich bin auch in der dunklen Jahreszeit oft traurig und depressiv. Wahrscheinlich komme ich da einfach mehr zur Ruhe (keine Gartenarbeit, die ablenkt und so) und kann mir selbst und meinen Problemen nicht mehr so ausweichen wie im Sommerhalbjahr. Das stresst die Psyche dann schon, aber man kann ja nun auch nicht ein Leben lang vor sich selbst davonlaufen. Oder wie seht ihr andern das?

LG Gemma

Kann man nicht verallgemeinern

Das kann man so verallgemeinernd nicht sagen. Ich würde mal so sagen:
Im Winter sind die Tage kurz, die Sonnenstunden Mangelware, die Leute nicht so aufgekratzt und laut wie im Sommer - all das führt bei einigen vielleicht zu einer Art Winterblues. Das Wort Depression möchte ich lieber vermeiden.

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