Was ändert sich im Leben, wenn man keine Schilddrüse mehr hat?

Hallo! In zwei Monaten wird meine Schiddrüse entfernt. Auf was muß ich mich einstellen? Wie kommt der Körper ohne Schilddrüse zurecht? Wer lebt ohne Schilddrüse und kann mir berichten, in wie fern sich das Leben verändert hat? Vielen Dank! Ella

Antworten (149)

Ich hatte kalte Knoten und die Ärzte fragten mich, ob ich noch Luft bekäme, da die Knoten schon so groß waren. Ich hatte keine Beschwerden. Ist durch ne Routineuntersuchung in der Schwangerschaft aufgefallen.
Auf Anraten mehrerer Ärzte habe ich mich operieren lassen und es wurde komplett entfernt. Ich wollte auch ausschließen können, dass es vielleicht Krebs ist. War es zum Glück nicht.
Meine Narbe ist winzig und niemand sieht, dass es eine Narbe ist.
Ich gehe regelmäßig zum Hausarzt um die Werte checken zu lassen und nehme täglich meine Tablette. Ich lebe, beschwerdefrei und es geht mir gut. Ich bin jetzt 39.
Die einzige Sorge, die ich manchmal habe sind eher Endzeitgedanken. Was passiert, wenn alles zusammenbricht und ich keine Hormone mehr bekommen kann. Dann bin ich in ein paar Monaten Tod. Das ist aber sehr pessimistisch gedacht.
Wenn man unsicher ist, sollte man sich einen Arzt suchen, dem man vertrauen mag oder geht in eine spezielle Schilddrüsensprechstunde - das habe ich gemacht und eine tollen Arzt gefunden.
Viel Glück an alle die sich mit dieser Entscheidung rumplagen.

Operation überhaupt kein Problem

Ich muss zunächst zugestehen, dass ich mich vor einer totalen Thyreoidektomie vor allem durch Forumsbeiträge echt wahnsinnig gemacht habe. Dies führte sogar dazu, dass ich zwei Mal eine anberaumte OP abgesagt habe.

Doch der Reihe nach: ich bin männlich, 37 Jahre, starke Verknotungen in der gesamten Schilddrüse, keine malignen Anzeichen. Ich habe im Oktober 2019 meine Schilddrüse komplett entfernen lassen.

Fazit: ich bemerke keinerlei Nebenwirkungen. Ich habe weder zu- noch abgenommen und ich fühle mich unverändert gut, kurzum: alles beim Alten.

Lasst euch durch - sicherlich vorkommende und schlimme - Einzelschicksale nicht verunsichern. Gerade Foren bilden nicht die Realität ab, sondern geben fast immer nur einen Einblick in jene Fälle, bei denen etwas nicht funktioniert hat. Auch ich hätte eigtl hier nichts veröffentlicht, wenn ich es mir nicht fest vorgenommen hätte. Wieso auch - mir geht es ja unverändert gut.

Selbst eine anfänglich zu niedrige Hormondosierung, hat sich nicht bemerkbar gemacht.

Ich will keinesfalls das Schicksal derer herunterspielen, die durch die OP Nachteile erlitten haben. Ich will jenen Mut machen, die vor einer OP stehen:

Bei ca 100.000 SD-OPs in Deutschland jährlich, merkt die ganze breite Masse keinerlei Einbußen in der Lebensqualität empfindet.

Kopf hoch und ganz viel Erfolg

Leben ohne Schilddrüse

Hey Leute!

Danke für dieses Forum! Es tut soooo gut, zu wissen, man ist nicht alleine mit seiner schweren Last!

Bekam nach der Geburt meines 2. Kindes eine schewere SD-Übefunktion! Das ging ja noch, aber, als ich anfing, die Blocker zu nehmen, die mir mein Internist verschrieben hatte, ging der ganze Wahnsinn los! Ich hatte ja keine Ahnung, vorher war ich immer kerngesund! Es ging mir schlecht, Haarausfall, Herzrasen usw. Bitte nicht gleich Tabletten nehmen, wenn es heißt, man hat was bei der Schilddrüse! Ich hatte gleich die Panik! Nein, bitte nicht, zuerst mal nachforschen! Nach zwei Monaten SD Unterfunktion und einen Knoten, da diese zu hoch dosiert waren.
Bitte findet immer zuerst heraus, warum eure SD verrückt spielt! Bei mir war es ein Selenmangl und eine psychische Belastung über längere Zeit, für die ich keine Hilfe bekam und ich viel zu wenig darüber redete! Und die neue Situation nach der Geburt! Das alles war dann einfach zu viel!
Ich habe schon öfters gehört, dass, wenn man den Grund für die SD-Störung herausfindet und beseitigt, dass dann sofort wieder alles gut sein kann.
Ich kenne sogar jemanden! Ich habe das leider nicht geschafft!

Irgendwann nach zwei Jahren sagte meine SD-Ärztin, ich müsse jetzt mit den Blockern, die ich ja weiter nahm, nur in geringerer Dosis, aufhören, weil sich sonst Knoten bilden können. Häh? Noch nie gehört! Steht auch nicht im Beipackzettel! Sehr interessant! Anfangs war´s schwierig, doch mein Körper erholte sich nach ein paar Monaten und ich war wieder ich selbst, ganz ohne irgend welche SD-Medikamente! Es war so schön! Doch wie es der Teufel will, die nächste handfeste Krise kam in mein Leben und der Knoten auf der linken Seite wuchs innerhalb von einem halben Jahr sehr! Ich müßte operiert werden, sagte meine SD-Ärztin, sie wisse jetzt auch nicht, warum der auf einmal so gewachsen sei. Gewebeentnahme gemacht, nichts rausgekommen, mehrere Meinungen einhgeholt. Die Ärzte rieten mir zur OP, man wisse ja nicht wg. Krebs und überhaupt.

Der Tag der OP kam, die Angst vor vielleicht Krebs hatte in mir gesiegt. Ich sagte dem Operateur, ich wolle nicht die ganze SD entfernen lassen, er nahm mir bis auf 1 ml alles raus! Nur weil auf der rechten Seite drei Miniknoten waren. Nach der OP ging´s ja noch so einigermaßen, ich hatte Hoffnung, jetzt würde alles besser werden.
Doch je mehr ich vom Levothyroxin nehmen mußte, und je länger ich keine SD habe, desto gestörter wird mein Körper. Die SD gibt den ganzen Tag über verschiedene Hormone ab, die wir gerade brauchen, das kann man mit einer morgentlichen Gabe von nur einem künstlichen Hormon nicht machen.

heute:
seit 2015 ohne Schilddrüse, Konzetrationsstörungen, Gedächnisstörungen, Herzstolpern, oft Gefühlskälte, Gefühls Auf und Abs, Gefühlstiefs, die wirklich körperlich und schlimm sind, so als ob man sich die Finger verbrennen würde und man nachher nicht mehr leben will. Ich würde mir nie was antun, aber manchmal mag ich nicht mehr leben. Noch mal, würde mir nie was antun. Libidostörunge. Die Zeit um die Periode ist ein reinstes Chaos. Ein allgemeines Unwohlsein, so ein komisches Gefühl einfach begleitet mich meistens. Schlafstörungen, wo ich 3 Stunden oder länger einfach nicht schlafen kann. Hab das Gefühl, den Lebensalltag nicht bewältigen zu können. Von Null Bock Stimmung, den ganzen Tag rumliegen bis voll Überdrehtsein, wo ich die Bremse nicht finde und nicht zum Tun aufhören kann. Volle Erschöpfung nach längerer körperlicher Arbeit, sodass ich Tage brauche, um mich zu erholen. Das ist echt nicht normal! Normal ruht man sich vielleich eine Stunde aus und dann geht´s wieder! Alles ist nicht mehr harmonisch. Diese Dinge hatte ich vorher NICHT! Gar nicht!

Selen ist voll wichtig. Es schützt die SD vor allerhands schädlichen Stoffen. Wir nehmen immer "Selenvital" von Burgerstein, einem Schweizer Produkt aus der Apotheke. Vit D ist auch wichtig! Da nehmen wir das "Vitamin D3 K2-Öl" von Dr. Jacob´s. Ist gar nicht so leicht, gute Produkte zu finden, hat mir viel Suchzeit gekostet, deshalb führe ich diese Produkte hier an. Unbedingt Selenwert und Vit. D kontrollieren lassen per Blutabnahme. In Österreich muss man es dazu sagen, die machen das nicht automatisch mit. Ich weiß nicht, wie´s anders wo ist, bitte fragen!

Meine SD Werte passen mittlerweile. Trotzdem habe ich all diese Beschwerden. Muss man selbst herausfinden. Die Ärzte können einem da gar nicht helfen. Das war ein sehr harter Weg! Hat bei mir Jahre gedauert. Ich nehme 88 Mikrogramm Euthyrox, ein viertel 25 Mikrogramm und ein achtel 25 Mikrogramm täglich. 100 war zu viel, 88 zu wenig!

Was noch wichtig ist: immer genau nach einer halben Stunde Hormoneinnahme essen, sonst kann passt es auch aus meiner Erfahrung nicht

Es gibt heute eine andere Methode, wie man Knoten enfernen kann. Erfuhr ich leider erst, als die SD bei mir schon draußen war. Dr. Dobnig in Graz in Östereich macht das. Mit Hitze wird der Knoten behandelt, vernarbt dann und das umliegende, gesunde Gewebe bleibt unversehrt!! Kostet ein paar hundert Euro, ohne Narkose! Ich würde es sofort machen! Würde mir dafür sogar einen Kredit aufnehmen! Was sind schon ein paar hundert Euro für unser Leben!

Dr. Berndt Rieger ist auch ein Tipp! Der hat schon vielen Menschen geholfen! Wäre aber noch genauer zu überprüfen, denn es gibt auch Stimmen, die das Gegenteil sagen.

Ich hab schon viele Leute kennen gelernt, die SD operiert sind. Manche sagen zuerst, es geht ihnen gut, wenn du sie fragst, wie´s ihnen damit geht. Doch, wenn man dann weiter redet, stellt man fest, dass sie die gleichen und ähnliche Beschwerden haben! Echt jetzt!

Ich würde das nie wieder machen lassen! Solange man die Schilddrüse noch drinnen hat, hat man gewonnen! Finger WEG von einer OP! Es muss andere Lösungen geben! Außer vielleicht, wenn ich mir sicher wäre, das ich Krebs hätte. Aber das ist so selten b.d. SD.

Schon gewußt, dass die SD zu den Drüsen gehört, die den ganzen Körper kontrollieren. Ein Bereich im Gehirn sagt der SD, wieviel und welche Hormone sie in jeder Situation erzeugen und dem Körper zufügen soll. Wenn man keine SD hat, dann kann dieser Bereich im Gehirn viel sagen, denn es kann nicht mehr erzeugt und dem Körper zugefügt werden. Wie soll das denn von außen funktionieren bitte schön, oder kann irgend jemand mit diesem Bereich im Gehirn reden? Schon mal jemand gemacht? :) Kein Wunder also, dass es Leuten ohne SD gar nicht gut geht!

Zwischendurch hat es mir geholfen, wenn ich mich mehr ausgeruht habe, das hilft jetzt auch nicht mehr wirklich.

Ich wünsche Euch alles, alles Gute für Eure Gesundheit!

Behaltet Eure geliebte Schilddrüse.

Ich erninnere mich zwischendurch immer sehr sehr genau, wie ich mich früher gefühlt habe und wie gut es mir gegangen ist. Dann werde ich sehr traurig! Ich frage mich, wie ich so leben soll!?

Ganz liebe Grüße

@Hans

Hans, was soll das dumme Bashing? Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechel, beeinflusst also auch alle daran beteiligten Organe, wie z.Bsp. die Bauchspeicheldrüse. Eine kranke Schilddrüse macht auf Dauer also oft auch die Bauchspeicheldrüse krank. Der Schwachsinn, den du hier absonderst, ist kaum auszuhalten. Ich kenne aus meiner beruflichen Tätigkeit viele Menschen jenseits der 80/90 die seit jahrzehnten ohne Schilddrüse ein gutes Leben führen, ohne die von dir beschriebenen Horrorszenarien. Niemand ohne entsprechendem langen Leidensweg lässt sich einfach mal so die Schilddrüse entfernen. Also troll dich doch einfach.

Selbst ist der/die Mann/Frau

Hallo an alle mit und ohne Schilddrüse,

am 1.10. wurde nun meine komplette SD entfernt. Im Nachhinein kann ich mit Sicherheit behaupten, dass sie, bzw. mein Immunsystem Basedow/Hashimoto mich schon mein Leben lang gequält haben. Immer wieder Phasen, der Müdigkeit, Antriebslosigkeit, niedriger Blutdruck, gefolgt von Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Tremor, Gelenk- Nerven- und Muskelschmerzen. Die Durchfälle habe ich nie als krank empfunden, weil sie für mich normal waren. offenbar hat jeder Zahnarztbesuch (Jodtupfer), jede Op, (es waren einige, Desinfektion mit Jod)
Jede Röntgenuntersuchung mit Jodhaltigem Kontrastmittel, den nächsten Schub ausgelöst. Hitze konnte ich noch nie ertragen. Habe aber kaum geschwitzt. Bis dann die Wechseljahre eintraten. Etwas früher als normal. Wenn der Körper aber auch permanent auf Vollgas läuft, altert man auch schneller.
Vor 3 Jahren wurde dann also Morvus Basedow diagnostiziert. Da ich nicht zu sehr auschweifen will, lasse ich die zwischenzeitliche Odyssee mal aus. Kurz gesagt, ich kämpfte eigentlich darum, meine ansonsten unauffällige Schilddrüse zu behalten.
Im April kam ich dann auch auf die idee, mal zu s hauen, ob, ich ein Problem, mit Gluten habe. Seit dem Ernähre ich mich gluten- und nahezu zuckerfrei, weil auch meine Bauchspeichedrüse begann, Probleme zu bekommen.
Und ja, der erstmals in meinem Leben regelmäßig geformte Stuhl bestätigte meinen Verdacht. Auch sonst, fühlte ich mich um vieles besser. 10 kg weniger auf den Rippen, kaum noch rheumatische Beschwerden.
Aber die Antikörper bekam ich damit natürlich nicht weg. Ein Auslassversuch war zuvor gescheitert.
Es blieben, die Schlafstörungen, Schwitzen, Frieren, Blutdruckschwankungen, Herzrasen, Kraftlosigkeit. Die mir verschriebenen Betablocker taten ihr Übriges.
Ich bekam kaum noch Luft bei der geringsten Anstrengung. Diese setzte ich dann eigenständig ab. Nun blieb zwar das Herzrasen, aber ich konnte mich wieder besser bewegen und bekam keine Luftnot mehr.
Ich entschloss mich also doch zur definitiven Lösung.
Die Narkose hat mich dieses Mal, richtig weggedröhnt. 24 h Stunden, in denen ich zwar ziemlich aktiv war, liegen im Gedächtnis aber komplett im Nebel. Liegt wohl daran, dass ich zuvor länger in einer Unterfunktion war. Langsamer Stoffwechsel, langsamer Abbau der Wirkstoffe. Schmerzen empfand ich ich jetzt nicht so dramatisch.
Die Nebenschildrüsen schliefen auch noch, niedriger Calziumspiegel. Kribbeln, Hände, Füße, Lippen.
Nach 2 Nächten ging ich trotzdem nach Hause. Mit der Verordnung vom 100 mg LT und Cazium.
Ich hatte noch etwa 3 Tage länger das Gefühl, dass einige meiner Synapsen sich noch in Narkose befinden. Ich hatte Wortfindungsstörungen, Konzentrationsprobleme .
Auch mein Darm schlief wohl noch immer. Nach 4 Tagen, kam ich dann auch die wohl ziemlich blöde Idee, mit einer Lasagne. (Gluten) etwas Druck zu machen.
Bitte nicht nachmachen. Ich habe das Haus zusammengeschrieen und mir die Darmschleimhaut aufgerissen. Das hat sich dann nach einer Infusion in der Notaufnahme auch schnell wieder gebessert.
Dank dieser Episode habe ich nun eine neue Hausärztin gefunden, die akzeptiert, dass ich meinen Körper spüren und kennenlernen kann und sie mich mit ihren Kenntnissen dabei unterstützt.
Mit dem L-Thyroxin nun habe ich ich die ersten Tage an die Verordnung gehalten.
Morgens, eine halbe Stunde vor dem Frühstück/Kaffee.
Etwa eine halbe Stunde danach bekam ich dann die Anzeichen einer Überfunktion. Unruhe, herzrasen, Schwitzen, Tremor. Eine Weile später ging es mir aber schon wieder besser.
Also hab ich wohl nich nicht alles recherchiert, was mir bei der Einstellung hilft.
Bei der nächsten Blutkontrolle waren die ft3 bei 16% der Norm, die ft4 bei 94%
Der TSH zeigte sowieso noch immer die zuvor lange Unterfunktion an.
Warum also, diese ÜF Anzeichen zwischendurch und der hohe ft4 und die niedrigen ft3.
Google hilft. Das ft4 hat mit 190 Stunden eine enorm lange halbwertzeit.
Die Umwandlung in das Zellwirksame ft3 muss aber auch gefördert werden.
In der Schilddrüse funktioniert das normal mit Hilfe von Jod. So nicht im Blut.
Nur ein Teil des eingenommenen Hormons, wird recht schnell umgewandelt. Auch wenn ich davon ausgehe, dass meine Werte dabei nicht mal in die Nähe einer Überfunktion kommen, sagt der Körper, der seit langem, erst recht nach der OP auf Sparflamme läuft, in diesem Moment " Hoppla, was nun? Und kurbelt den Apparat an." Ein wenig, wie eine Fehlzündung bei einem Motor. Kurz ganz viel Sprit und dann wieder Ecobetrieb. Das gewonnene Ft 3 hat nur ein zehntel der halbwertzeit vom ft4. So reichert soch ein ft4 Spiegel an, der nur noch umgewandelt werden müssste. Das passiert nicht nur in der Schilddrüse, sondern z.B. auch in der Leber. Dafür braucht der Körper sogenannte Dejodasen.
oder auch Selenoenzyme. Ein lange durch Stoffwechselstörungen strapazierter Darm ist aber oft nicht gut darin, alle benötigten Mineralien, Spurenelemente, Vitamine aufzuspalten und dem Körper zur Verfügung zu stellen. Diese Erfahrungen mit Mangelerscheinungen hat sicher jeder Schilddrüsenpatient schon gemacht. Wir müssen also nachhelfen. Den Darm sanieren mit Hilfe von Milchsäurebakterien. Gesunde Ernährung. Bewegung macht auch den Darm mobil. Selen, Zink, Vitamin D, ... all diese Sachen, grad in der Anfangzeit wenn nötig, ergänzen, denn im Alltag ist es oft nur mit Ernährung nicht möglich.
Um diese kleinen Ausreißer nun abzumildern, habe ich die 100 mg LT nun geteilt.
Ich nehme also morgens 50 mg und abends 2h nach dem Abendbrot 50mg.
Ich bemerke kurz nach der Einnahme zwar noch immer kleine schwankungen, aber nicht mehr so stark.
Ich vermute, dass auf lange Sicht, die Dosis noch etwas reduziert werden sollte, aber ich xenke auch, dass man dem körper erst einmal genug Zeit geben muss, sich eizupendeln. Ein Jumpen von Dosierung zu Dosierung ist sicher wenig hilfreich.
Nicht alle Beschwerden, die man vielleichg bekommt, rühren unbedingt direkt vom Schilddrüsenhormon her. Nicht immer, wenn man unruhig wird, zu zittern beginnt, Herzrasen und Konzentrationstörungen bekommt, ist es eine Überfunktion, sondern z. B. eine Unterzuckerung, weil man keinen Apetit hat, wo dann eben auch eine Unterfunktion ursächlich sein kann oder man einfach keine Zeit hatte, zu Essen.
Fazit, auch nach einer OP ist es nicht einfach mit Tablette einwerfen getan, aber sie ist oft unumgänglich und danach gilt es noch immer, auf eine gesunde Lebensweise zu achten um sich gesund fühlen zu können.

Lasst euch nicht entmutigen

Hallo,
Ich hatte seut Jahren Probleme mit der Schilddrüse. Mal ubter mal Überfunktion. 21 Knoten, heisse, kalte und eine Riesezyste, zuletzt total entzündet. Mehrfach am Tag Flushings(knallroter Kopf) ständig war mir heiß oder kalt, nachts aufgeschreckt, mit Herzrasen.
Drei Ärzte rieten raus! Ich habe es getan und alles ist Prima!
Op ohne Komplikationen, Narbe beispiellos.
Da ich schon vorher Horm8ne nahmund mich auskannte, habe ich NICHT AUF DIE ÄRZTE GEHÖRT u d SOFORT 150 nach Op genommen um nicht in eine Intergunktion zu kommen. Heute bin ich auf 125 mug und mir geht es blendend!!!
Vorher war ich auch oft sehr müde, auch das ist schon besser geworden. Alle Beschwerden sind WEG! UND...ICH HABE SOGAR SCHON ABGENOMMEN.

Lasst euch nicht von schlechten Schilderungen beeinflussen. Wenn die SD raus muss, kann nan mit guter Einstellz g blendend leben. Leute die vorher in d.Überfunktion waren und gleich viel essen werden ZUNEHMEN!
Leute, die in der Ünterfunktion waren und m.normaler Einstellu g wieder einen gutwn Stoffwechsel haben, werden abnehmen.
Erkrankungen mit normalem Stoffwechsel, werden nach SD Entfernung auch ihr Gewi ht halten.
Als mediz.Kosmetikerin kann ich mir Gewissheit sagen, dass andere Mangelzustönde eine vorzeitige Hautalterung beschleunigen können, sicher aber nicht diw fehlende Sd !! Sie produziert T4 und T3, diese werde durch f.Substitution ersetzt.
Wer ein notwändige Op positiv sieht und dich gut erkundigt und auf seinen Körper hört, wird keine Probleme haben, sondern seine bis dato Beschwerden los sein.

Ich hoffe einige hier Mut gemacht zu haben

@Maja
Die Sache mit dem Diabetes wird aber noch schechter, weil die Zellen das Insulin noch schlechter verarbeiten können, wenn man keine SD mehr hat. Diabetes ist heilbar, warum schaufelst Du so viel Kohlenhydrate in Dich rein? lass den Scheiß weg und alles wird viel besser.

@Nina
Es gibt keine "richtige" Einstellung der Medikamentendosis, wenn man kein SD mehr hat. Alles ist schlechter als mit SD, was soll da "richtig" sein?

Ich bin auch total operiert und nur geht es besser als vorher.

Vielen , denen es hier schlecht geht....seid ihr richtig eingestellt mit Medikamenten?
Faustregel nach O p Gewicht x 2 = LT Dosis
Vielen brauchen such noch zusätzlich t3 zum T4(Thyroxin).
Und alle Nährstoffmängfl auffüllen.
Eisen, B12, Vit D , Zink , Selen....

SD Total OP

Hallo! Mir wurde am 25.1.19 die gesamte SD entfernt .
Das ist jetzt 7 Wochen her, und mir geht es immer noch nicht so gut. Der Wert von den Hormonen ist noch zu niedrig. Bin jetzt bei 75 Mikrogramm. Nächste Woche wird die Dosis wieder etwas erhöht. Die Dosis richtet sich nach der Körpergröße und nach dem Gewicht, das hat mir ein SD Arzt gesagt. Also werde ich so bei 88 Mg liegen. Ich habe immer noch nach 7 Wochen Herzrasen, zu hohen Blutdruck und Kopfschmerzen. Mal geht es mir gut und manchmal geht es mir schlecht. Ich hoffe das ich bald richtig eingestellt bin und mir es wieder besser geht .Und das die Beschwerden wieder weg gehen. LG irmel

Reden wir mal in 3-5 Jahren darüber

Das hört sich ja alles nicht sehr gut an und ist für alle Betroffenen sehr entmutigend........ Aber ich denke, jeder Körper reagiert individuell und unterschiedlich nach so einer OP.
Leider bin ich schon seit 2005 Diabetiker, weil meine Bauchspeicheldrüse seitdem nicht mehr richtig arbeitet und muss 2xmal täglich Insulin spritzen. Also, dass kann ich schon mal abhaken...... dann kann ich nur abwarten, wie es weiter geht. Ich bin da sehr optimistisch.

@Maja
"Ich hoffe nur, dass ich von all den hier im Chat genannten Schwierigkeiten nicht betroffen sein werde. Ich wünsche allen hier im Chat baldige Genesung und alles Gute"

Warum sollte es bei Dir anders sein, es sind ganz normale Zusammenhänge. Nach ca. 6 Monaten wirst Du viele Lebensmittel nicht mehr richtig vertragen, da die Darmwand nicht mehr richtig gesund ist. Nach ca. 3 Jahren fängt Deine Haut an zu kratzen, besonders wenn Du gebadet oder geduscht hast. Darauf kannst Du dich schonmal freuen. Eventuell wirst Du Diabetes bekommen, denn ohne Schilddrüse steigt Dein Risiko diesbezüglich. Ich könnte noch viel dazu sagen. Die baldige Gesunheit wirst Du dir bald selbst wünschen können.
Ist immer das Gleiche: Schilddrüse vor einer Woche entfernt, jetzt ist alles Prima. Reden wir mal in 3-5 Jahren darüber.

SD-OP vor 7 Tagen

Mir wurde am 21.02.019 die gesamte SD entfernt, da beide Seiten voller heißer und kalter Knoten waren und diese auf die Speiseröhre und Luftröhre drückten. Hinzu kamen die argen Schluckbeschwerden sowie ständige Heiserkeit. Hatte immer das Gefühl, einen kleinen Gummiball im Hals zu haben.
Die OP ist jedenfalls gut verlaufen, die ärztliche Betreuung, Beratung und Versorgung war super und ich wurde am 4. Tag nach der OP entlassen. Fühle mich aber noch sehr schlapp und müde.( Kopfschmerzen, Halsschmerzen) Die Stimme klingt auch noch sehr heiser und kann nicht so belastet werden.
Leider habe ich mir in der Klinik eine Erkältungsgrippe eingefangen, was sich negativ auf den Genesungsprozeß auswirkt.
Nehme nun auch täglich 100mg L-Thyroxin. Habe bis jetzt keine Probleme damit. Habe aber in 1 Woche 1 kg abgenommen........
Ich hoffe nur, dass ich von all den hier im Chat genannten Schwierigkeiten nicht betroffen sein werde.
Ich wünsche allen hier im Chat baldige Genesung und alles Gute

Zusatz zur letzten Nachricht

Von meinen Symptomen habe ich noch vergessen:
- Herzrasen
- Erhebliche Probleme mit dem Blutdruck

Ein einziger Horror nach der Entfernung

Seit drei Jahren ein Alptraum
Ich bin aktuell 47 Jahre alt. Vor drei Jahren im August 2016 war ich beim Routine Check beim Hausarzt. Dort wurde per Ultraschall festgestellt, dass ich einen größeren Knoten in der SD habe.
Ich wurde zur Szintigrafie geschickt. Der Arzt sagte mir nur, dass ich mehrere Knoten habe und vereinbarte für mich im Klinikum einen Termin zur OP.

Schon im September 2016 war es soweit und die OP erfolgte. Danach 4 Tage Klinik und von den Ärzten wurde mir gar nichts gesagt. Nur, dass ich ab jetzt Hormone nehmen muss, mehr nicht.

Ich begann mit 175 mg L-Thyroxin von Henning. Blut wird seitdem etwa alle drei Monate getestet. Bis auf den TSH Wert wurde kein weiterer Wert getestet. Auf meine Anfragen nach FT3 und FT4 wurde immer gesagt, dass dies nicht nötig ist. Man ist Patient und somit muss man glauben was der Arzt sagt.

Seitdem sind die Beschwerden der Horror. Sollte dazu sagen, dass ich kein wehleidiger Mensch bin. In 2015 hatte ich mehrere Nierenkoliken und weiß somit was Schmerz bedeutet.

Meine Symptome seitdem:
- Schwitzen oder Frieren
- Schnell außer Puste obwohl ich mich viel bewege
- Ständig müde und abgeschlagen
- Schlimme Kopfschmerzen und Schwindel
- Erhebliche Magen- Darmprobleme (hatte schon mehrere Magen- Darmspiegelungen)
- Reizmagen und Reizdarm
- Häufige Übelkeit
- Schmerzen an Gelenken und an den Organen
- Schlafprobleme
- Depressive Stimmung
- Schmerzen an Beinen, Armen, Rücken, Flanken
- Dumpfes Gefühl im Kopf

Der TSH Wert hat sich auch noch nicht annähernd eingependelt. Hatte seitdem Werte zwischen 0, 1 und 3, 0. Der Arzt bringt es auch nicht auf die Reihe mir weiterzuhelfen. Auf dem Lande einen Endokrinologen zu finden ist auch nicht wirklich einfach.

Nun habe ich es geschafft, muss aber über eine Stunde zum Arzt fahren und es dauert noch Wochen bis zum Termin.

Sicher gibt es in vielen Fällen keinen Plan B und die SD muss raus aber viel zu oft denke ich wird einfach operiert ohne Notwendigkeit. Könnte ich die Zeit nochmal zurückdrehen, dann würde ich mir eine weitere Meinung einholen. Die meisten Ärzte stehen mit der Thematik völlig auf dem Schlauch.

Schilddrüse weg - Probleme da

Hallo,
ich habe vor 15 Jahren meine Schilddrüse entfernen lassen. Damals bin ich zu vielen Ärzten gegangen und habe um Rat gefragt und mir wurde gesagt man gewöhnt sich drann. Klar, es gibt Patienten die merken eh nix und da kannst Du auch die Hand abhacken und sie finden etwas Gutes daran. Was mich angeht, leide ich seit 15 Jahren und warte immer noch auf die "Gewöhnung". Wahrscheinlich meinten die Ärzte, dass man sich an das Leid gewöhnt. Was Viele nicht wissen: Wenn Du keine Schilddrüse mehr hast, dann wird die Darmwand durchlässiger für Giftstoffe und Du verträgst immer weniger Lebensmittel. Du bekommst Rheumaschmerzen und diverse Befindlichkeitsstörungen. Das Diabetesrisiko steigt. Und da gibt es noch viele Andere Sachen, z.B. steigt Dein Risiko Alzheimer zu bekommen oder Demenz. Man altert schneller, usw. Über all diese Dinge hat mich nie ein Arzt aufgeklärt, sonst hätte ich mir nie die Schilddrüse entfernen lassen. Damals habe ich sogar ein paar Patienten gefragt wie sie ohne Schilddrüse zurechtkommen und alle meinten es wäre OK und kein Problem. Später habe ich von anderer Seite erfahren, dass diese Leute jeden Tag mit Probleme zu kämpfen haben und die Dinge einfach versuchen zu verdrängen. Glaubt Niemanden der Euch erzählt, dass man ohne Schilddrüse gut lebt, denn das stimmt einfach nicht.

Es geht hier zwar um die nachträgliche Entfernung um die Schilddrüse, aber gleichzeitig auch um das Leben ohne Schilddrüse. Deswegen möchte ich auch etwas dazu schreiben.

Ich wurde 1977 ohne Schilddrüse geboren. Zu der Zeit gab es noch das Screening nicht (erst ab 1978). Mein Medikament erhielt ich erst ab dem 6. Lebensmonat. Dadurch sind schon bleibende Schäden entstanden.

Trotz regelmäßiger Einnahme von L-Thyroxin schwanken meine Werte extrem. Viele Beschwerden, die hier aufgelistet wurden, kenne ich Zugute. Dazu gehören:

Starke Muskel- und Gelenkschmerzen
Zeitweise Nachtschweiß
Motorische Störungen (mal stärker, mal schwächer)
Wortfindungsstörung, Konzentrationsstörung
Hitze- und Kälteempfindlichkeit
Hypotonie (niedriger Blutdruck)
Herzrhythmus Störung (sobald der Blutdruck plötzlich ansteigt).
Gleichgewichtsstörungen (kann kein Fahrrad mehr fahren, auf keine Leiter steigen).
Mein Immunsystem ist sehr instabil

Ich helfe mir mit Nahrungsergänzungsmittel, was aber die Beschwerden nur etwas reduzierte, aber nicht beseitigte.

Ich denke jeder Mensch reagiert anders auf die fehlende Schilddrüse. Trotzdem sollte sie nur entfernt werden, wenn es wirklich keine andere Lösung mehr gibt. Ich persönlich habe mich in den sehr vielen Jahren an meine Schwierigkeiten gewöhnt. Nur manche Leute kommen mir mit komischen Sprüchen wie z. B. "Die Schilddrüse ist doch eh nicht wichtig" oder "Mit Medikamenten hat man keine Beschwerden mehr".

Ich musste lernen das zu ignorieren. Das schärfste war von meinem ehemaligen Chef:

"Kein Mensch wird ohne Schilddrüse geboren. Du suchst nur eine Ausrede für deine lahmarschige Arbeitsweise."

Ich suche inzwischen ein Forum, wo auch Menschen sind, die vor dem Screening ohne Schilddrüse geboren wurden. Kennt jemand von euch eins?

So ich wollte euch auch mal meine Erfahrung mitteilen. :)

Es hat mit hoher Wahrscheinlichkeit im Jahr 2008 schon angefangen. Mit einem zu hohen Blutdruck. Wo ich dann Tabletten dagegen bekommen hab. Des ging dann so weiter bis im Oktober 2016. Ich wurde immer nervöser und war kurz vor dem umkippen. Hab dann des Hausarzt gewechselt und da wurde dann eine Schilddrüsen Überfunktion festegestellt. Genauer gesagt ein morbus basedow. Dann ab zum internisten und schauen lassen. Dann begann die Therapie mit carbimazol relativ hohe Dosis weil die Überfunktion schon heftig war. Dann konnte ich auch langsam runter dauerte aber knapp 10 Monate bis meine Schilddrüse wieder ohne Medis funktionierte. War dann noch eine 2. Meinung erholen. Bei einem Spezialisten. Der hat mir dann gesagt wenn es wieder kommen sollte. Sollte man es operieren. Ne Radio jod Therapie kam für mich von Anfang an nicht in Frage. Also hies es jetzt soll ich alle 3 Monate schauen lassen nach den Schilddrüsen Werten. Also war es Januar 2018. Da kam die große Überraschung wieder eine massive Überfunktion. Nach dem Gespräch mit meiner Ärztin war dann klar das nur ne op für mich persönlich in Frage kommt. Also Überweisung an nen Facharzt der hier im örtlichen Krankenhaus tätig ist. (Also der Arzt macht zu 90 Prozent nur Schilddrüsen ops) nach dem Gespräch mit diesem Arzt sah ich mich bestätigt das die op des richtige wär. Aber musste natürlich warten bis meine Werte wieder im Norm Bereich waren. Also gingen noch mal 4 Monate ins Land wo dann auch langsam einen kropf bekam. Also so ca. Mai 2018 war dann klar das ich operieren lassen kann. War dann noch mal bei dem Arzt der mich operieren sollte. Und haben den Termin für die op ausgemacht der dann am 14.07.2018 war. Also an diesem morgen dann ins Krankenhaus. Op Zeit war 12 Uhr Mittags. Also dann ging es dann los. Zu erst waren 90 Minuten gedacht. Zum Schluss waren es dann knapp 2 1/2 Stunden. Die op verlief ohne große Komplikationen. (die erste Nacht dann auf der intensiv Station ist normal in diesem Krankenhaus) hab mich auch schnell erholt. War insgesamt 5 Tage dort. War auch ein größerer Schnitt wie gedacht also ca. 10 cm. Lang. Bei Entlassung war ich auf L thyroxin 75 Mikro Gramm eingestellt. 4 Wochen nach der op zum ersten mal dann zur Blut Kontrolle. Da war ich eher in einer unterfunktion dann auf L thyroxin 150 Mikro Gramm hoch und 2 Wochen später auf 125 Mikro Gramm. Dann nach weiteren 4 Wochen noch mal schauen lassen. Dann ist man auf 100 Mikro Gramm runter des war im September dann. Und bis dato fühl ich mich gut eingestellt mit 100 Mikro Gramm. Muss aber dieses jahr noch mal schauen lassen. Und ich fühle mich seit der op viel viel besser also kein Vergleich zu davor.

Sorry für diesen ausführlichen Bericht. Aber ich wollte meine Erfahrung einfach mal die andren Teilen die vieleicht vor der gleichen Entscheidung stehen.

LG Philipp

Immer wieder

Im Juni diesen Jahres wurde mir die Schilddrüse komplett entfernt aufgrund kalter Knoten und vergrößerter Schilddrüse. Zudem wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Einige Wochen vor der OP stiegen die Antikörper für Hashimoto so sehr an, dass diese bereits den Grenzwert des Labors erreichten. Meine Lebensqualität schrenkte sich immer mehr ein. Einfache Einkäufe in Supermärkten oder in der Stadt waren für mich ohne Angst- und Panikattacken nicht mehr machbar. Ich hatte das Gefühl jeden Moment umzukippen. Nachdem mein Hausarzt meinte, dass er zwar sehe, dass mich das Hashimoto flasht, aber er mir nicht helfen kann, habe ich eine super Endokrinologin gefunden. Da bei uns auch noch ein Kinderwunsch besteht, empfahl sie mir, zunächst die Schilddrüse entfernen zu lassen, da einige Knoten bereits 2 cm groß waren und mich auch beim Schlucken störten. Ich habe ohne groß zu überlegen der OP zugestimmt, weil ich dachte, schlimmer kann es ja nicht mehr werden. Ich hatte meine Grenzen erreicht. Meine Eltern und älteren Geschwister lebten auch bereits ohne Schilddrüse und ohne Probleme. Die OP verlief super. Man hat so gut wie keine Schmerzen. Die Nebenschilddrüsen waren etwas beleidigt, was sich mit Kribbeln in Armen und Beinen bemerkbar machte, was aber mit der Zufuhr von Calcium und irgendeinem Vitaminpräparat gut in den Griff zu kriegen war. Das einzige was mir anfangs zu schaffen machte, war die Einstellung mit L Thyroxin. Ich litt in den ersten Wochen unter Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion. Jetzt nach ca. 5 Monaten geht es mir jedoch blendend. Ich bekomme mein Leben zurück. Habe so gut wie keine Angst- und Panikattacken mehr und kann wieder normal Einkaufen gehen. Und siehe da, bereits vier Wochen nach der OP waren die Antikörper für Hashimoto auch schon etwas gesunken. Wenn ich für mich zurückblicke, habe ich alles richtig gemacht.

Never again

Ich bin seit März 2009 Schilddrüsen-los und seit dem ist mein Leben ein einziger Kampf und ich gehe seit dem durch die Hölle. Ich hatte seit mehr als 15 Jahren Knoten (heute weiß ich dass solche Knoten eine Folge von Selenmangel sind und somit leicht zu beheben/therapieren), die allesamt gutartig waren. In Deutschland wird gegenüber dem Rest der Welt ein Vielfaches (%ual) mehr an SD-OPs durchgeführt - scheint eine gute Einnahmequelle zu sein. Dafür, dass dies so ist, gibt es in Deutschland leider keine oder kaum wirkliche Spezialisten und ich habe das Gefühl es ist den Herren Ärzten auch ziemlich egal, wie es den Menschen nach einer solchen OP geht. Alles, was nicht ins Schema F passt wird auf eine Odyssee von Arzt zu Arzt geschickt, das zugenommen Gewicht (in meinem Fall nun schon fast 50 kg!!!! - ich habe mich fast verdoppelt) liegt NATÜRLICH NICHT an der SD (weniger essen wird immer wieder geraten), man behandelt Menschen alleine aufgrund des TSH Wertes (verantwortungslos) und ansonsten sollte und kann man keine Hilfe erwarten. Das ganze ist eine einzige Gelddruck-Maschinerie für die Ärzte und Pharmaindustrie (welche sich nicht einmal die Mühe macht, SD-Hormone in Retard-Form anzubieten = werden, wie von der Schilddrüse auch produziert, nach und nach an den Körper abgegeben - so ließen sich Beschwerden durch die "Peaks" vermeiden) - in Amerika hätte ich meinen Arzt schon längst verklagt und würde wenigstens in Saus und Braus leben, wenn schon mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen. Ich rate jedem davon ab... weil ganz ehrlich: man würde auch nicht erwarten, dass ein Auto ohne Motor noch fährt - warum denkt man, man könne den "Motor" aus dem menschlichen Körper entfernen, ohne dass es Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat?

SD kpl entfernt

Hallo,
meine Schilddrüse wurde 2003 komplett entfert, damals hatte ich natürlich bedenken aber mittlerweile kann ich sehr gut damit leben, die tägliche Tablette ist kein Problem. Meine Nebenschilddrüsen sind unversehrt Stimmbänder wurden auch nicht beschädigt. Nach wie vor finde ich schade, dass ich sie entfernen lassen musste aber ich kann gut damit leben und bin sehr glücklich darüber, dass es bei ir so problemlos ablief. Die OP war kurz und schmerzlos, husten und räuspern ist eine Zeit lang unangenehm aber uch das geht vorbei. Ich hatte Morbus Basedow und war schon vorher eher dünn. Mittlerweile pendelt sich mein Gewicht wieder ein und wenn ich zu- oder abnehme, dann nur weil ich das möchte oder nicht aufpasse :-) Ich möchte einfach nur Mut machen, all denjenigen, die um eine OP nicht herum kommen. Das wichtigste sind gute Ärzte z.B. einen Endokrinologen, ein Team zu dem man vertrauen hat. Ich persönlich denke lieber gleich die kpl. SD entfernen lassen als in einigen Jahren vor der nächsten OP zu stehen. Schlussendlich sollte das aber jeder für sich entscheiden.

SD soll sofort raus

Hallo,
ich bin 55 und ließ erstmalig meine SD untersuchen. Die SD würde nur noch aus Knoten bestehen, kalte und einige heiße und mir wurde von mittlerweile 2 Experten die Total-OP nahe gelegt, wobei die Nebenschilddrüse stückchenweise in die beiden Arme verpflanzt werden würde. Ich hatte bislang keinerlei Beschwerden und fühle mich sehr gut.
Mein bisheriges Leben gestaltete sich sehr arbeitsreich, mehrere Jahre habe ich meine Eltern gepflegt und jetzt in der zweiten Hälfte meines Lebens, soll ich mich nun auch noch nahezu grundlos verstümmeln lassen. Das Wälzen von Fachliteratur, sowie die Internetrecherge, bringen mich keinen Schritt weiter. Was soll ich tun, was ratet ihr mir?

Morbus basedow - Komplett Entfernung

Hallo Ihr Lieben :)
Hier mal ein Mutmacher für MORBUS-BASEDOW-PEOPLE

Mir wurde letzte Woche die SD komplett rausgenommen!

Wenn man dieses Forum durchliest... bekommt man richtig angst ^^

Gerne erzähle ich mal meine Geschichte:
Bei mir ist vor 4 Jahren Morbus Basedow ausgebrochen... mir ging es 2 Jahre richtig schlecht mit allen Nebenwirkungen, die man so kennt...
(Herzrasen, Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit und vieles Mehr! )

Ich war einfach nicht mehr ICH!
Von Tag 1 wollte jeder Arzt mich Operieren.... also suche ich immer mehr "zweitmeinungen" .

Trotz einer fast unmöglichen Chance, entschied ich mich meine 2 Jährige Carbimazol-therapie abzusetzen... und es ging mir toll.. meine SD lernte wieder eigenständig zu arbeiten....


1, 5 Jahre ging es mir echt gut... dann kam der Morbus wieder... und es wurde viel schlimmer als zuvor... meine psyche wurde dadurch extrem und ich lies mich zur Operation überreden... dadurch das ich körperlich am Ende war.

Nun ist es 7 Tage her... auch ich hab Extreme Probleme mit dem Calciummangel (wird von Tag zu Tag um einiges Besser) und habe eine starke Allergie gegen jedes Pflaster und Verband von dem KH gehabt (heist wunde heilt ... aber offene stellen durch Pflaster)


Leute mir ging es direkt um einiges besser!
Ich hab seit 4 Jahren endlich einen Klaren Kopf und bin Lebensfroh !!!
Klar dauert die einstellung länger und ja es dauert bis der Körper die OP wirklich wegsteckt. Aber das ist alles egal, den die ganzen krassen Morbus Nebebwirkungen sind einfach weg. Und ich bin froh über diesen Schritt.

Also habt mut !

Ich habe mir vor etwa 1 1/2 Jahren die Schilddrüse komplett entfernen lassen. Ich habe stark unter einer Überfunktion gelitten. Mehrmals im Krankenhaus gelegen. Hatte Herzrasen, Schlafstörungen, übermäßiges Schwitzen, Konditionsprobleme und bin zu guter letzt einfach umgekippt. Ganz schlimm hatte ich mit endokriner Orbitopathie zu tun. Ich habe teilweise meine Augen über Stunden nicht mal mehr aufbekommen so angeschwollen waren sie. Dann gab es Tage da konnte ich sie nicht schließen weil sie so weit rausstanden. Ich war 21 Jahre als es bei mir erkannt wurde. Ich habe sehr darunter gelitten. Die Ärzte haben ewig gebraucht bis sie erkannt haben was mit mir los ist. Sie haben jedes Symbol als Einzelnes versucht zu verhandeln. Ich bin dann im Sommer 2014 schwanger geworden und die Probleme waren wie weggeblasen. Ich bräuchte weder Hormone noch Betablocker. Doch plötzlich kam es im Frühjahr schlagartig zurück. Gemeinsam entschied ich mit meinem Nuklearmediziner die Schilddrüse entfernen zu lassen.
Nach der OP hatte ich weder Probleme beim Schlucken, noch beim Reden.
Ich bin heute gut auf die Tabletten eingestellt und führe ein normales Leben. Ich arbeite sogar seit einem Jahr im Schichtdienst. Das Einzige wo ich vielleicht mehr Bedarf habe wie andere Menschen ist Schlaf. Trotz Eisentherapie bekomme ich das auch als einziger Nachteil nicht in den Griff. Aber das ist im Gegenteil zu den Leiden vorher erträglich.

Hallo nochmal ich schreibe jetzt das 3. mal seit letztes Jahr. Ist hier jemand der eine Lösung für die ganzen Probleme hat? Ich meine jemand dem es durch die Totalenfernung schlecht ging Müdigkeit Antiebslosigkeit Gewichtszunahme etc. Und jetzt mit irgendwas besser geht oder die Probleme einigermasen in Griff hat wie gesagt die Ärtze sagen nur es kann nicht von der Schilddrüse kommen. Ich wäre froh und dankbar über jeden Tipp.

Noch eine Anmerkung zu meinem Eintrag....

Noch etwas dazu.....meine Oma ist mittlerweile über 90 Jahre alt und hat seitdem sie denken kann"Probleme"laut Ärzten mit der Schilddrüse. Sie hat sich nie dort schnippeln lassen. Und lebt bis heute noch allein Zuhause und ist fit. Manchmal kommt sie mir fiter vor als ich selbst bin mittlerweile. Früher hat jeder die Mandeln oder den Blinddarm rausbekommen und heute ist's die Schilddrüse....... für was es gut is....... Wie gesagt ich würde auch jedem davon abraten.

Komplett Entfernung Schilddrüse

Leider muss ich mich den vielen negativen Erfahrungen mit der OP anschließen......hab seit knapp zwei Jahren meine Schilddrüse komplett entfernt bekommen und seitdem über 20 Kilo zugenommen. Haarausfall geschwollene Füße. Mein Wohlbefinden schwankt auch ziemlich....habe auch keine Kondition mehr. Wenn ich nochmal die Wahl hätte würde ich es nie nie wieder machen. 😔

Seit Ca.5 Wochen keine Schilddrüse mehr

Mir wurde meine Schilddrüse vor 5 Wochen raus operiert & ein paar Tage habe ich erfahren, das 0, 5 cm bösartiger Tumor war.Bin froh das ich es gemacht habe.Ein paar Tage nach der Operation ging es mir super.Aber jetzt ein paar Wochen später, habe ich Schmerzen am Körper, hoffe das die Schmerzen bald weg sind.

Nie wieder

Hallo,
Meine op ist jetzt vier Jahre her.
Ich bereue diesen Entschluss bitterlich.
Ich hatte wenig gute Tage, die werte schwanken, das seelische und körperliche Befinden mit.
Ängste, Panikattacken, Herzschmerzen, Depressionen, Haaraufall, ein kaputtes Imunsystem.
Manchmal denke ich, über all den Symptomen verrückt geworden zu sein.
Hätte gern meine SD wieder.

Schilddrüsenüberfunktion (Morbus Basedow)

Hallo miteinander,

Ich war heute bei meinem HA und der meinte bei mir müsste man meine SD entfernen, da das Carbimazol bei mir nicht auf dauer gut einstellt ist. Wenn man Carbimazol auch auf dauer einnimmt ändert sich auch das Blutbild was nicht gut ist. Meine Frage an euch hat jemand erfahrung zum Kinderwunsch ohne SD, klappt das ohne SD.

Ich würde mich über eine Antwort von euch freuen.

Ich habe kreps von meiner mutter verebt

Mit 4 jahren musste mir die schilddrüse entfernt werden da mir und dem größtem teil meiner familie knoten gefunden wure bei mir waren es 4 den genauen namen der kreps art weis ich nicht man kann es umgangsprachlich als "erbkrebs" bezeichnen und ich bin imer der gefahr ausgesetzt das mir neue knoten wachsen bisher get es mir gut ich bin mitlerweile 14 , hab eine schrekliche rechtschreibung , gehe aufs gymnasium und musste an starker gewichtszuname leiden seit dem meine schilddrüse nicht mehr da ist.
novh dazu komt das mein stofwechsel am arch ist.(das ist auch der grund dafür das ich an gewicht zuneme)

Ohne Schilddrüse seit April 2015

Hallo, bin 47 und habe seit 2015 im April kein SD mehr .Mir wurde sie komplett entfernt. Habe mir viele Berichte von Euch durchgelesen und wer hier keine Probleme hat, kann sich echt glücklich schätzen. Finde es gut das man nicht alleine ist. Nach der OP ging es mir eigentlich soweit gut, Einstellung waren 150 Microgramm. Danach fing die regelmässige Kontrolle der Blutwerte an. ständiger Wechsel. von 150 auf 125, dann wieder neu, mit 125 und 75 im Wechsel. Dann habe ich irgendwann gesagt, das ich damit nicht klar komme. Wurde wieder auf 150 Microgramm gestellt auf meinen Wunsch .Bei 150 ging es aufeinmal Berg ab und nicht besonders gut , Schweissausbrüche, Körperzittern, Herzrasen, Unwohlsein, Übelkeit, Angstzustände usw. Das ganze Theater ging bis November 2016 wurde dann letztendlich auf 137 eingestellt. Danach ging es mir etwas besser und war auch beruhigter , dass wir nun eine feste Einstellung mit meiner Hausärztin und mit dem Endokrinologen gefunden hatten. Die üblichen Erscheinungen, wie Übergewicht, hab seit dem extrem zugenomem, Lustlosigkeit, depressive Stimmungen, Knochenschmerzen gehören schon zum Alltag. launisch ebenfalls, Stimmungsschwankungen .Die Symthome hatte ich auch vor der SD OP. Und viel schlimmer. Versuche es immer irgendwie zu ignorieren, es gibt auch Tage da ist alles i.o .War letztens wieder Blut abgeben zur Kontrolle vom TH wert, dieser ist aktuell auf 0, 6 ..laut meiner Ärztin ist dieser zu niedrig und will mich nun wieder von 137auf 125 Microgramm umstellen. Habe ihr von meinen aktuellen Beschwerden erzählt, Knochen und Gliederschmerzen, Spannungen in den Beinen, Stimmungschwankungen usw. Sie sagt es sind die Wecheljahre und ich sollte abnehmen und mich bewegen. Abnehmen ja, will ich auch, wenn ich mal ein paar Kilo runterhabe, gehts gleich wieder drauf. Wechseljahre nein, da ich immer noch regelmässig meine Menstruation habe mit erheblichen Schmerzen, seit dem die SD raus ist. Ich höre immer nur, das kann nicht alles mit SD OP zu tun haben, das wäre alles nicht so .Habe mit ihr diskutiert und war heute sehr schlecht drauf, nach meinem Arztbesuch. Ich fühlte mich nicht verstanden, sie wollte es unbedingt und meinte es ist für später, weil wohl auch der Kalziumwert mit Jahren abnimmt und sie der Osteoporose vorbeugen möchte. Habe zu ihr gesagt das mein Körper genau weiss, was er braucht und ich diese Veränderung nicht schon wieder möchte. Sie war davon nicht begeistert und hatte mir noch unterstellt das ich ihre Kompetenzen als Ärtztin untergraben würde. Und wenn ich wollte könnte ich auch woanders hingehen ...Sie gab mir dann eine Überweisung zum Endokrinologen .Mal gucken was dabei rauskommt. Einen Frauenarzt Termin habe ich heute auch gleich gemacht und lasse dort auch mal die Hormone prüfen. Ich bin manchmal ganz schön kaputt, aber habe irgendwie nicht viel gemacht. Ich versuch nun auch mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung voran zu kommen. Was ich eigentlich die ganz Zeit schon versuche. Vitamin C und D und Magnesium sollten auch nicht vergessen werden zusätzlich einzunehmnen .Vielleicht sollte ich auch die Ärztin wechseln.... Viele Grüsse an Alle und viel Glück auch ohne SD. irgendwie muss man damit leben auch wenn es sehr schwerfällt .

So jetzt aber mal Positiv

Das Problem an solchen Foren ist, dass meistens nur Leute darin schreiben, welche schlechte Erfahrungen gemacht haben oder mit der Einstellung Probleme haben. Eine grosse Mehrheit aber, bei denen alles gut verlaufen ist und ein normales Leben führen dürfen, hat gar nicht das Bedürfnis sich mitzuteilen und durchforstet und schreibt auch meist nicht in solchen Foren.

Darum melde ich mich jetzt mal. Ich bin 47 und mir wurde vor über 2 Jahren die Schilddrüse entfernt. Und mir geht es blendend. Ich bin ebenso Leistungsfähig wie früher. Ich renne meine Volksläufe, Marathons und Bergläufe und bin auch sonst sehr aktiv. Das Einzige was ich vermute ist, dass ich ein wenig besser als Früher auf meinen Nährstoff Haushalt gucken muss... dh. Eisen, Magnesium und Vitamin D3. Aber dies kann auch Sport oder Altersbeding sein.

Klar hätte auch ich gerne meine SD behalten, aber ich habe mich dagegen entschieden, weil der rechte SD-Lappen ca. 8 mal so gross war wie normal und schon leicht auf die Luftröhre drückte.

Hiermit möchte ich auch Allen ein wenig Mut machen, für die es keine andere Option als eine OP gibt. Es muss nicht immer nachher alles schlecht und wie bei den Andern sein. Wichtig scheint mir positiv zu denken, nicht alle Probleme gleich der "verlorenen" Schilddrüse zuordnen, und sich von negativen Berichten nicht runter ziehen lassen. Unterschätzt bei der ganzen Angelegenheit auch die Stärke der Psyche nicht. Denn wie ein Zitat von Buddha treffend ausdrückt: "Das was Du heute denkst, wirst Du morgen sein".

Für alle Jene die Problem haben, drücke ich fest die Daumen, das ihr dies auch mal hinkriegt. Schaut dass ihr einen guten Arzt habt, der vor allem auf Euch hört und offen ist auch mal Dinge auszuprobieren und nicht nur nach den Schulbuch Werten geht. ...Glaubt an Euch und nicht nur was Ärzte sagen. Ihr spürt euren Körper am Besten.

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Hansjörg

Jeder Arzt will nur eines - rauß mit meiner Schilddrüse

Bei mir wurde vor 14 Jahren eine Überfunktion festgestellt - mittlerweile ist es wohl ein Morbus Basedow. Seitdem nehme ich Thiamazol. Allerdings nicht dauerhaft. Meist beginnt die Überfunktion so gegen Februar eines jeden Jahres. Ich nehme die Tabl. tgl. je nach Zustand 5-10 mg morgens. Nach 3 Monaten kehrt wieder Ruhe ein, die Überfunktion ebbt ab und ich setze die Tabletten ab. Meine Schilddrüsen haben normale Größe und sind ohne Auffälligkeiten. Ich fühle mich insgesamt sehr wohl und habe den Zustand ganz gut im Griff. Dennoch will mich jeder Endokrinologe - aufgrund der weltweiten Standardtherapie - zur OP überreden. Nebenwirkungen von Thiamazol hatte ich zuletzt nur mit Nesselsucht, ansonsten absolut keine Beschwerden. Ich werde also erst mal in diesem Zustand verweilen und vorläufig nur mal die Pille absetzen. Warum etwas ändern? Wenn ich all diese Berichte hier lese, kann ich vermutlich mit einer Entfernung der SD nicht garantiert gewinnen.

Ich hab es noch vor mir

Wenn ich das so lese wird mir anders. Ich sehe mich schon mit Reiswaffeln am Tisch sitzen. Nach dem Urlaub wird bei mir das Messer angesetzt. Habe Angst!! Hat jemand Erfahrung mit dem Klinikum Chemnitz? Ich habe schon das Internet durchforstet aber nichts gefunden.
Ich habe Unruhe, Schlafstörung und Herzrasen.
Und natürlich Schiss.

Hallo ich habe hier schon letztes Jahr geschrieben und ich hätte mal ne Frage weil ich lese immer nur über Erfahrungen und ich wollte mal fragen was gibt es oder was kann man tun damit es einen besser geht ohne Schilddrüse, weil mir geht es immer noch nicht so besonders gut und zunehmen tu ich auch weiter seit letzten Sommer ungefähr 7 weitere Kilos 😔. Und die Ärtze können mir auch nicht sagen woran es liegt und wie gesagt esse ich nicht besonders viel. Ich würde mich sehr freuen wenn hier jemand ist wo sich damit auskennt und mir einen Rat geben kann.

7 jahre ist meine Frage (siehe ganz oben) nun her...

Hallo Ihr lieben. Vielen Dank für eure Antworten.
Meine Schilddrüse ist schon eine Weile raus, und ich lebe noch. Ich habe 10kg zugenommen und bin sehr launisch. Depriss und Fressattaken ist zur Normalität geworden.. und ja, ich bereue es.

Eine sehr gute endscheidung

Hallo ihr lieben ich bin 27 und ich hatte vor 4 Monaten noch eine vergrößerte schülddrüse die mir so viel Probleme damals gemacht hatte und viele Tränen gekostet hatte !!!!
Ich muss anfangen von Anfang an meine Symptome zu schildern was das beste ist um zu verstehen waRum das eine gute endscheidung war für mich !
Damals hat es angefangen das iCh nach dem essen immer herzrasen bekam ich hab Tee getrunken herzrasen hab was gesundes gegessen herzrasen sogar bei kamillentee!!!!Das hat sich Dan irgendwann so gesteigert das ich immer auf mein Herz geachtet habe wie es Grade schlägt !!Und es war immer sehr laut sage ich mal oder sehr spürbar dieser herzrasen das war sehr schlimm weil man sich so fixiert drauf das man nur daeauf wartet bis es wieder anfängt so extrem zu pumpen .daraus wurden Dan herzstolpern was dazu gefürt hat panikattaken zu bekommen...Mein Körper war immer ein Kampf für mich in dieser Zeit und ich habe mich gegen mein Körper versucht zu stellen aber das klappte nicht immer ich war sehr oft im Krankenhaus oder ich war bei einer psyschologin eine Ärzte meinte ich hätte eine essstörung (obwohl ich das essen liebe)weil ich ja immer herzrasen bekommen hatte nach dem essen !!!!
Nata das waren die schlimmsten 2 Jahre meines Lebens !meine Kinder haben alles immer mitbekommen und geweint wen sie gemerkt haben das Mama wieder gleich mit dem Krankenwagen abgeholt wurde !!
Irgendwas kam ich weil ich verzweifelt war zur Hypnose !ich war seeeeht skeptisch aber aus verzweiflung bin ich hin und ich muss sagen das war das beste was ich gemacht habe auch um mich sElbe mal wieder fallen zu lassen das tat wirklich gut aber nach 6 Monaten kam ich wieder eine attake und Dan wurde ich zur nukleamedizin überwieden weil ich Arzt gewechselt hatte !!Da wurde ich erstmal auch meine thiamazol dosis angepasst und Dan wurde aber meine schilddrüse immer dicker aber die Symptomatik wurde besser !

Irgendwann haben die mir blut abgenommen und gesEhen das mein leberwert erhöht war von den vielen Jahren (7jahre)thiamazol Tabletten nehmen .

Mein Arzt hat Dan ein langes Gespräch mit mir gehabt und Dan sind wir zusammen zum endschluss gekommen so schnell wir möglich diese ob zu machen den lange würde mein Körper das nicht mehr aushalten können .

Ich habe im Oktober die op gehabt und ich fühle mich gut auService wen die hormon Dosis nicht stimmt .
Ich habe selbst immer an mich selber geglaubt und für meine Familie und meinen kinder gekämpft das ich belohnt wurde den mir geht's gut und ich lebe mit keinerlei gefahren mehr .
Ich hoffe ich konnte euch damit helfen und villeicht Mut machen

Lthyroxin Unverträglichkeit?????

Hallo.ich habe seid 2010 meine schildi entfernt bekommen samt nsd ...meiner Meinung nach sinnlos hatte nur auf der rechten Seite kalten Knoten.....seid 2jahren habe ich vermehrt Beschwerden...Herzrasen schlapp lustlos müde Rhythmus Störung .....seid 3wochen so schlimm das ich die Nacht werde und denke das ich ersticke....Notaufnahme gefahren..alles Io .ich sollte doch Mal überdenken Gewicht zu verlieren😂selten so gelacht seid 2jahren habe ich 20kilo zugenommen...naja gut nach Hause gefahren nächsten Tag auf Arbeit und wieder so einen Anfall bekommen diesmal aber mit schüttelfrost ..meine Kollegin hat mich sofort zum ha geschickt....das ist psysisch .er hat mir Betablocker und Beruhigungsmittel verschrieben...so das ist jetzt die 3woche mit Krankschreibung und die Symptome werden nicht weniger....morgen habe ich einen Termin in der Nuklearmedizin bekommen...na Mal schauen denn einen Ärzte Marathon habe ich schon hinter mir ...nur das ich halt nie richtig eingestellt bin Mal einen Wert von sieben Mal einen 0.01...immer anders dosiert aber die Symptome würden Mal besser und Mal kam es dann richtig dick....wie kann man da Abhilfe schaffen...???????????

Bei mir wurdevor 15 Jahren eine Schilddrüsenhälfte ganz entfernt, die andere zum Teil. Ich nehme täglich eine Hormontablette und habe keinerlei Probleme. Allerdings muss ich auf mein Gewicht achten, um nicht zu zu nehemn.

Schiddrüsen entnahme

Hallo, also meine wurde vor einigen Jahren entfernt wegen Krebsverdacht und dabei wurde eine von 4 Nebenschilddrüsen mit entfernt was nicht günstig ist für das Wohlbefinden. Seit dem bin ich unter regelmäßiger Kontrolle, nehme meie Thyronajod ein und A.T. Perlen um den Kalziumhaushalt in den Griff zu bekommen. Zusätzlich habe ich mir für die Knochen Vitamin D3K2 Öl gekauft und mein Arzt ist zufrieden mit meinen Knochenabbau. Im großen und ganzen kämpfe ich mit meinem Gewicht und Haarausfall. Früher absolut schlank trotz sehr vielen essen und jetzt ist alles etwas anders.
Das Leben geht trotzdem weiter, es gibt schlimmeres.

So toll

Hey ihr süßen da draußen
Also ich habe sie am 25.Okt. endfernt bekommen nach dem ich 7 Jahre thiamazol eingenommen hatte ... Mit herzrasen panikattaken immer diese Herzschlag der auf gOtt weiß wie viel war ... Mein Hals nach einer weile ist immer dicker geworden und das Unwohlsein das man nicht mehr los geworden ist :( es wAr eine katastrophaler Zustand nicht nur für mich sondern auch für mein mann und meine Kinder
Ich muss sagen ich hatte auch sehr viel angst bis meine Ärztin gesagt hat mein leberwerte hat sich erhöht da habe ich mein ganzen mit zusammen genommen und mir die op machen lassen .
Klar nach der op tut alles weh ..und ich glaube ich werde noch villeicht mit meinen Hormonen problemen haben da sie eingestellt werden müssen
Ich bin aber voller zu versichtlich da meine Schilddrüse bis an den op tag mein leben in der Hand hatte und ich fühle mich als hätte ich mein Leben zurück gewonnen.
Also nur mut 😙😚😙😚😙viel Glück euch allen da draußen mit diesen ganzen problemen ich hoffe ich kann mit meinen Erfahrungen helfen

Das Geschäft mit der Angst

Leute Leute... Ich kann es kaum glauben.... wie kann man sich so fest auf Ärzte verLASSEN? Wir leben im Kapitalismus, was Geld vor Mensch bedeutet! Informiert euch Leute. Es ist eure Gesundheit!!! Fragt euch lieber wieso ihr eine Unter-/Überfunktion habt. Schaut nach Japan die nehmen hingegensatz zu den Europäern etc. bis zu 100 milligram Jod zu sich pro tag nicht microgramm! 150 microgramm verhindern nur einen Kropf aber nicht die volle Entfaltung der Drüsen im Körper wie z.B. der Hypothalamus, Brustdrüse(steht sehr sehr stark unter Verdacht bei Brustkrebs=Jodmangel, Japaner zählen zu den gesündesten Menschen, einer der tiefsten Brustkrebse und allgemein Krebs) oder eben der Schilddrüse etc.... Jod ist ein Halogen was mit den anderen Halogenen um die ''Drüsen'' kämpfen, wer es ''erobern'' wird. Zu den Halogenen gehören Brom, Fluor, Chlor und Jod. Ich selber habe einen Heilpraktiker, seit meinem Vater von einem Oberarzt gesagt wurde als er Krebs, das metastasiert war, hatte: ''Wieso probieren sie es..? Sie werden sowieso sterben..''(Der Arzt wusste vieles ;)) Vor dem war ich schon immer skeptisch mit den Behandlungen, Impfungen etc. Aber als ich das von meinem Vater hörte habe ich mich im Nachhinein sehr gut informiert zum Teil auch von Ärzten... Es wurde mir alles klar: Das ist auch nur eine Industrie.......! Der wichtigste Faktor ist die Ernährung (bei mir Vegan/Roh-Vegan). Ich wünsche allen gute Besserung und alles gute für die Zukunft! :)

Bitte nicht !

Bin heute schlauer (2. Op vor 10 Jahren wegen kalter Knoten) nachdem die Probleme immer grösser werden mit zunehmenden Alter, bedingt auch durch die Wechseljahre. Die Schilddrüse ist ein sehr wichtiges Organ, welches viele andere Organe steuert. In jüngeren Jahren wird vieles kompensiert - später wird es schwieriger !Habe gr. Darmprobleme, aber auch psychisch - schlimme Angststörung evtl. auch entstanden durch Vitaminmangel (Darmresorptionsstörung )seitdem ich manches nehme wird es besser. Ganz wichtig. Vit.B6, Zink, Mangan, Magnesium, OPC, VIT. C, VIt. B12, Vit. D3 - informiert euch über die Stoffwechselstörung HPU, oft die Ursache für Schilddrüsenprobleme. Dann versuchen mit natürlichen SD Hormonen (Rind, Schwein )sich zu helfen, sie sollen viel besser in der Wirkung sein. Buchempfehlung : Schilddrüsengold von Dr. Rieger- SD ARzt in Bamberg - sehr gute Praxis! er sagt 95 % aller Knoten sind gutartig und oft kann man mit natürlichen Hormonen die SD regenerieren !
2. Buch: Für die Schilddrüse -gegen den Starrsinn Stop t he Thyroid Madness! von J.A. Bowthorpe. Denkt daran, Krankenhäuser sind auch Wirtschaftunternehmen die viel zu schnell operieren wollen...Natürlich ist vieles Kopfsache, die Einstellung dazu - aber eben nicht nur - die SD ist soooo wichtig auch für die Gefühle / Seele. deshalb fragt einen wirklich kompetenten Arzt - am Besten naturheilkundlich orientiert.wer sucht, der findet, bei facebook gibt es auch eine Gemeinschaft für natürliche Hormone, da bekommt man sehr viele gute INfos- also nutzt das Internet - es braucht Zeit, aber man lernt viel! eben nicht so schnell zu handeln( operieren) !

Keine SD mehr seit 2016 heute schwanger

Meine Schilddrüsen wurden mir letzten Sommer kompl entfernt. Seit her geht es mir super und ich durfte such endlich mit dem Kinderwunsch beschäftigen. Es hat gleich nach dem absetzten der Pille funktioniert. Meine SD Werte bekommen jetzt aber besondere beachtung und werden alle 6 wochen kontrolliert. Nach der operation hatte ich null schmerzen, wesshalb ich nicht mal Medis dafür genommen habe. Die Narbe sieht man fast nicht, und sonst denke ich einfach das sie zu meinem leben gehört. Bin sehr froh habe ich es getan !

Mir geht es prächtig ... wenn ich richtig eingestellt bin

Also ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. 1. Ich habe eine top Ärztin die mir immer gut bei den Einstellungen hilft. Meine Schilddrüse wurde komplett entfernt. Ich habe nur noch 3 Nebenschildrüsen. Die Narbe ist auch ein Traum. Anfangs musste ich mich mit meinem veränderten Hals anfreunden. Jahre später ging es. Also ich nehme im Moment 5x 175 und 2x 150 l thyroxin in der Woche. Habe gerade eine neue Einstellung. Mir geht es besser als davor mit 2x 175 und 5x 150 die Woche. Jetzt bin ich ausgeglichener, habe kein Herzstechen mehr, innere Unruhe ist auch weg, dann hatte ich Sehstörungen, war überdreht, Ängste begleiteten mich... Schlafprobleme ohne ende, Zwangsstörungen, von 0 auf 100 Migräneanfälle, totol doof im Kopf wie demenz etc. Ich kann nur sagen wenn ihr probleme habt geht zum Arzt holt euch auch eine Meinung von noch einem anderen Arzt wenn es sein muss noch einen dritten. über 10 jahre war ich bei verschiedenen Ärzten alle sagten alles in Ordnung ... ja und dann war ich bei der richtigen und wurde sofort ins krankenhaus eingewiesen. Ich hatte nur noch 2 ml frei sagten die ärzte im kh. Fazit lasst eich richtig einstellen dann ist alles supi

Struma OP

Ich bin seit 14 Jahren unter Beobachtung mit meiner SD weil da Knoten drin waren, allerdings haben die mir nie Probleme bereitet und mir ging es gut. Seit einem halben Jahr geht es mir gar nicht mehr gut, hab ein ständiges Druckgefühl am Hals, als ob da war drin steckt und blockiert und spannt, besonders wenn ich meinen Kopf drehen möchte. War dann wieder zum Ultraschall und Szinti und der Knoten ist innerhalb eines Jahres doppelt so groß geworden. Nun ist die Frage, bei meinen Beschwerden, ob ich da dran schnippeln lasse? Also es würde die rechte Seite komplett und links nur ein Teil entfernt, sodass insgesamt 3/4 raus kommt. Muss dazu sagen dass ich auch noch Hashimoto habe und bisher keine Tabletten nehme...was meint ihr dazu?

Ohne Sd geboren

Hallo Ihr Lieben, mute Euch jetzt einen längeren Text zu: also bei mir wurde nach etwa 4 Wochen nach der Geburt festgestellt, dass ich keine Sd habe. Bin von einer Kapazität in Zürich behandelt worden. Neben den üblichen von Euch allen geschilderten Problemen wie Gewichtszunahme und Energielosigkeit, litt ich auch unter der Reaktion meiner Umwelt sehr stark. Keine reelle Chance in Liebe und Beruf sehend, lief ich mindestens 35 Jahre (bin jetzt 54) als potentielle Selbstmörderin durch mein Leben, meiner Familie war ich ziemlich wurscht, mein Vater führte mit mir nur Gespräche, die meine Geldausgaben zum Inhalt hatten für meine Mutter war ich das Thereslein, das in der Familie halt mit lief. Ich glaub dass auch meine vier Schwestern mich unter ihrem Vorbild verachtet haben. Irgendwann mit 28 wurde ich schwanger, und meine Mutter meinte, mein Kind übernehmen zu müssen, weil ich ja zu blöd dafür wäre. In dem Spannungsfeld wurde mein Kind im Alter von 11 psychotisch, es dauerte einige Jahre bis sie sich wieder gefangen hatte, keine Medikamente mehr brauchte und frei von allen psychologischen Unterstützungen seitens der Klinik wurde. Mittlerweile hat sie sich zum Studium für Sozialpädagogik entschlossen, sie hat heuer - ok sie ist schon 26, ihre Matura nachgemacht, mit gutem Erfolg und will in einer Einrichtung arbeiten, in der sie als Teenager gelebt hat. Einer WG mit psychisch erkrankten Teenagern. Ich selbst bin jetzt selbständige mobile Masseurin, seit 3 Jahren und werde immer erfolgreicher. Habe einen Kundenstock mit Menschen die ich und die mich schätzen! Meiner Mutter gegenüber hab ich durchgekämpft mit meinen normalen Vornamen genannt zu werden. Seit ich Theresa bin, bin ich in ihren Augen gewachsen und unlängst hat sie mir ein Mail geschrieben, in dem sie mir ihre Bewunderung ausgedrückt hat! Die missliche Lage hatte mich zu Jesus Christus geführt, der mir wirklich sehr geholfen hat auch durch Menschen. Der damals so niedrige Selbstwert ist gestiegen, weil ich meine vielen Schwierigkeiten durch ihn überwunden hab. Als Freiraum sehe ich mittlerweile dass mein Krankheitsbild mir Konkurrenzfreiheit eingeräumt hat und hiermit auch die Möglichkeit geschaffen, mein Leben zu leben wie ich es will, nicht wie Andere es für mich wollen. Das ist eine sehr befreiende Erfahrung!!! Daher kommt statt Anklage eigentlich nur mehr Dank in Frage, und das Leben wird immer besser! Falls es Jemand interessieren sollte, ich nehme Euthyrox 200 mikrogramm. Also es hat alles sein gutes, hoffentlich hab ich mit meiner Erfahrung irgendjemand was erbauliches vermitteln können - Theresa

Nichts ist mehr, wie es war

Ich bin 2012 operiert worden, die ganze Schilddrüse wurde entfernt. Nach zwei Tagen bekam ich einen Calciumschock, dann ab auf die Intensivstation. Dann 11 Tage im Krankenhaus mit Infusion und dann fast aus dem Krankenhaus rausgeschmissen, weil keiner wusste, wie man mir helfen konnte. Dann wurde ich viel zu hoch eingestellt und dachte ich bin in der Hölle gelandet. Nach 11 Tagen gleich 125 mg rein donnern, gleicht einem Erbeben. Nur wüsste ich zu diesem Zeitpunkt einfach zu wenig. Heute haben wir 2017 und ich weiß, so lange ich lebe werde ich mich immer wieder selbst um alles kümmern müssen, denn die Ärzte haben Null Ahnung. Heute nehme ich L-Thyroxin in Tropfen Form, weil ich dort 5er Schritte gehen kann und meine Dosierung liegt ungefähr bei 87, 5 und wer rechnen kann, sieht, dass meine Dosierung fast tödlich für mich war. Ich hatte Krämpfe, Atemnot, Muskelschwund, Verdauungsbeschwerden, mit lief das Wasser nur so den Körper runter, es war grauenvoll. Mein Leben wird ständig von Tabletten und Uhrzeiten bestimmt, egal ob Feiertag, Urlaub oder mal ein freier Tag. Hätte ich es vorher gewusst, meine wäre noch drin. Ich wünsche allen nur das Beste

Leben ohne Schilddrüse

Hallo,

ich lebe seit dem 15. November 2016 ohne Schilddrüse. Da mein Struma nach innen gewachsen ist und mir die Luftröhre abklemmte dadurch hatte ich massive Atemprobleme. Man kann wohl ohne Leben allerdings sind bei mir die Nebenwirkungen das ich trotz Hormonsprirale Dauerblutungen habe. Mein Körper hat sonst keine Nebenerscheinungen.

Im Juni kommt sie raus

Hey, habe seit 2004 , heissen Knoten links und andere Seite Knötchen.Nehme seit Jahren Thiamazol, mir ging es ohne und mit Medikament lange gleichbeibend, habe auch selbst mal ausgesetzt. Seit drei Jahren geht es mit und ohne Tabetten schlechter. Weiss jetzt, dass die Tabletten für drei Jahre ausgelegt sind. Mein Körper mag die Thiamazol nicht mehr. Ich habe ein sogenanntes Lennardsyndrom, der Körper richtet sich gegen die Schilddrüse. Jetzt habe ich gesagt raus. Ich weiss dass man die Schilddrüsen früher meistens ganz operiert hat, da es noch keine Radiojodtherapien gab und denen geht es auch gut. Ich habe die Symptome, die hier einige nach der OP beschreiben, so bin ich optimistisch, was soll ich mit einem total verknoteten Organ. Ich bin auch froh, wenn ich wieder zunehmen darf, da ich schon acht Kilo abgenommen habe und nichts rauf kriege, dazu kommen die Wechsejahre, dadurch macht sich die Schilddrüse richtig bemerkbar. Also das Glas ist halb voll. L.G.

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