Was bedeuten Blockaden im Halswirbelbereich?

Ich habe seit einigen Monaten Probleme mit dem Rücken und besonders im Halswirbelbereich. Bin dann ziemlich aufgeregt zu einem Orthopäden gegangen, der erzählte mir etwas von "Blockaden" im Halswirbelbereich. Daraufhin hat er mir Krankengymnastik verschrieben. Was sind denn nun "Blockaden" und warum muß ich deshalb eine Krankengymnastik machen? Wer hat damit schon Erfahrung gesammelt und kann mir Infos geben? Danke. Gruß, Sabinemausi

Antworten (4)
Seelische Ursachen möglich

Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es außer Wirbelverschiebungen usw. auch seelische Ursachen gibt, die zu Blockaden im Halsbereich führen können. Nicht umsonst spricht man von Halsstarrigkeit.
Bei seelischen Fehlhaltungen ist es unausweichlich, dass sich das früher oder später auch auf körperlicher Ebene zeigt, da Körper und Geist eine Einheit bilden und sich gegenseitig beeinflussen.
Löst man die innerliche Blockade, wird sich das dann auch positiv auf den steifen Hals auswirken.

Übungen für die Halswirbel

Wenn man schon Probleme im Halsbereich hat, muss man wohl vorsichtig sein. Aber Leute wie ich, die bisher keine Probleme haben, können vorsorglich Übungen für die Halswirbel machen. Man kann zum Beispiel vorsichtig mit dem Kopf kreisen, das Kinn nach unten und nach oben schieben, den Kopf wie bei einem "nein" nach links und nach rechts drehen usw. Das alles verhindert, dass man immer steifer wird.

Neben Krankengymnastik gibt es auch noch die Osteopathie und die Craniosacraltherapie, die für die Behandlung im Halswirbelbereich in Frage kommen.

Wenn ein "normaler" Arzt oder Orthopäde von Blockaden im Halswirbelbereich redet, dann meint er damit kleinste Wirbelverschiebungen, die man durch entsprechende Übungen, Griffe und Massagen wieder "einrenken" kann.
Wenn aber ein Heilpraktiker von Blockaden spricht, dann meint er meistens Energieblockaden, also Blockaden im Meridiansystems des Körpers. Die versucht er durch Akupuntkur u.ä. zu lösen, sodass die Lebensenergie Chi wieder frei fließen kann und sich die Blockaden lösen.

An deiner Stelle würde ich die Krankengymastik mitmachen, aber im Hinterkopf behalten, dass es eben auch noch die Möglichkeit der Akupunktur gibt, falls die Übungen nicht anschlagen.

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