Was hält die Gesellschaft heute von einem Tattoo?

Hallo ihr Lieben. Seitdem ich 15 bin träume ich eigentlich davon mir ein Tattoo zu stechen und jetzt mit 21 traue ich mich endlich. Allerdings hege ich auch noch gewisse Zweifel, weil gerade in meiner Familie sowas sehr speziell gehandelt wird. Wie ist das heute so in der Gesellschaft, was sagt man da zu Tattoos? Sind die imemr noch größtenteils verpönt oder einfach total normal bis hin zu langweilig?

Antworten (9)
Kaum noch Girls ohne Tattoos

Dass speziell junge Frauen größtenteils tätoviert sind, sieht man doch überall. Im Real-Life wie im Fernsehen. Man braucht nur mal einschlägige Fernsehsender wie z.B. VISIT-X einzuschalten, wo es viel nackte Haut zu sehen gibt, um festzustellen, dass wirklich kaum noch ein Girl ohne großflächiges Tattoo auskommt.

Auch wenn optik beim Tätowieren lassen eine Rolle spielt sollte auffallen keine oder nur eine sehr untergeordnete rolle spielen.

Man macht es um besser auszusehen und für die bedeutung und sicher auch in manchen fällen um härter auszusehen, doch das auffallen Argument kommt in der regel von leuten die es nicht verstehen warum man sich Tätowieren lässt.

Gefühlt würde ich sagen dass es schon mehr als 20% der 20 bis 40 jährigen sind die Tätowiert sind, aber ob es 50% sind wage ich dann doch zu bezweifeln.

Ich halte es aktuell im allgemeinen für nicht einfach als Mann wirklich aus der Masse zu stechen.

Auf Tattoo ebene ist es tatsächlich noch schwerer da in den Discotheken häufig paar typen schon drinnen sind die es schon so weit in Jungen jahren mit Tattoos getrieben haben dass man sich denkt dass so typen es mal bereuen werden.

Inzwischen voll normal

Laut einer Statistik soll derzeit wohl jeder fünfte im Alter zwischen 20 und 40 tätowiert sein. Glaube ich nicht. Nach meiner eigenen Beobachtung müssen es sehr viel mehr sein. Allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sind nahezu alle mehr oder weniger tätowiert. Speziell die Frauen. Obwohl mir Tattoos bei anderen gefallen, habe ich selbst nicht vor, mich tätowieren zu lassen. Denn man sticht eher aus der Masse hervor, wenn man kein Tattoo hat. Aber wer es gern möchte, soll es tun.

Tattoos sind in der Gesellschaft angekommen

Heut zu tage sind Tattoos so Mainstream dass man sich als Tätowierter schon etwas mehr ins zeug legen muss um ein bisschen aus dem rahmen.

Heut zu tage ist es im Vergleich zu früher völlig normal geworden am Unterarm einen Schriftzug zu tragen oder am Rücken oder auf der Brust irgendwas zu tragen was im Idealfall auch noch eine bedeutung hat.

Für mich spielt auch der Optische Aspekt beim sich Tätowieren lassen eine sehr große rolle. Ich finde Tattoos sollten zwar sichtbar platriert sein aber nicht an stellen wie den Unterarmen wenn die Oberarme nicht Tätowiert sind.

Wenn der Stil der Person gut ist und die Tattoos optisch zu dem erscheinungsbild passen oder es ergänzen dann ist es für den großteil der Gesellschaft etwas womit man leben kann.

Jene Menschen die behaupten dass man Tattoos mal bereuen könnte sind nur die Leute die es für sich selber so nicht vorstellen können Tätowiert zu sein.

Jene Leute die behaupten Tattoos seien ja nur Asozial kennen vielleicht keine guten beispiele für stilvolle Menschen mit tätowierungen.

Das erste Tatto kann man auch mit fertigen "Abziehbildern" auf der Haut aufbringen und so kann man testen, wie die Mitmenschen darauf reagieren.

Die Entscheidung für ein Tatoo liegt bei jedem selbst und man muss auch die Verantwortung übernehmen, wenn es womöglich bei der Wunschjobvorstellung eine negative Rolle spielen kann und man den Job oder die Ausbildungsstelle, die man möchte nicht bekommt. Deshalb ganz klein mit einem echten Tatoo anfangen.

Noch eine Meinung;-)

Die Tattooträger sind nicht in der Gesellschaft angekommen, sondern in den albernen Vorabend-Serien im Fernsehen. Die Teilnehmer in diesen Pseudo-Dokus müssen scheinbar nur ein Kriterium erfüllen. Der Körper muß großflächig tätowiert sein, damit die Akteure nicht untereinander verwechselt werden.
Man hat den Eindruck, daß diese "Machwerke" von den Tattoo-Studios gesponsert werden. Quasi ein verzweifeltes Gegensteuern um den Abwärtstrend aufhalten zu können. In ein paar Jahren aber, wird das Tattoo nur noch in den Geschichtsbüchern vorkommen. Das einst so beliebte "Arschgeweih" kann dafür als Gradmesser angenommen werden.
LG
Thomasius

Meine meinung

Ich schätze mich eigentlich als einen toleranten menschen ein, aber tatoos finde ich einfach schrecklich und wären für mich SOFORT ein trennungsgrund in einer partnerschaft !!!

Tatoos

Tatoos sind wohl in der Gesellschaft angekommen. Allerdings sollte man sich ersteinmal ein Tatoo an einer Stelle stechen lassen, die weniger auffällig ist und auch gut unter einem kurzärmeligen T-Shirt oder Kleid versteckt werden kann.

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