Was tun, wenn man seinen Hund nicht mehr haben will?

Wenn ein Herrchen sein Hund nicht mehr haben will, dann sollte man dem Hund ein neues Zuhause suchen oder ins Tierheim bringen. Aber das machen nicht alle Hundebesitzer. Ich habe schon öfters gehört, dass einige ihre Hunde einschläfern lassen, was schon grausam ist. Aber es gibt noch schlimmere Beispiele, wie: Ein Mann wirft seinen Hund vor eine fahrende S-Bahn oder ein Hundbesitzer hat seinen Hund mit Benzin übergossen und zündete ihn an. Zum Glück hat ein Passant eigeriffen und der "Übeltäter" wurde bestraft. Aber kann dies wirklich eine Lösung sein! Ich finde Hunde haben auch Bewusstsein und sollten ein Recht darauf haben, besser behandelt zu werden. Was denkt ihr darüber? Habt ihr auch schonmal solche grausamen Taten gegenüber Hunden vernommen? Welche Lösung würdet ihr vorschlagen, wenn man seinen Hund nicht mehr haben möchte?

Antworten (2)
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Wenn man sich einen Hund anschafft, sollte man sich sicher sein, dass man ihn wirklich will und nicht einfach sagen "Ja, keine Lust mehr auf ihn, ich bringe ihn ins Tierheim". Ich wuerde meinen Hund NIEMALS abgeben, weil ich ihn einfach total liebe. Es gibt aber schon Ausnahmefaelle, wenn man zum Beispiel eine Tierhaarallergie entwickelt und man sterben wuerde, wenn der Hund da bleibt. Dann muss man ihn wohl leider abgeben. Dann ist es akzeptabel, den Hund ins Tierheim oder zu einer anderen Familie zu bringen. Der Vater von einem Freund von mir hatte mal ganz viele Katzen, bekam dann aber eine so schlimme Katzenhaarallergie, dass er auf meinen Fall mehr mit Katzen zusammenleben konnte und sie somit abgeben musste. Dies kann man aber nicht verhindern und auch nicht in den Hundeplan mit einbeziehen.
Wenn aber Leute den Hund abgeben, weil er ihnen zu viel Arbeit macht, nicht hoert oder aehnliches, finde ich es absolut schrecklich und verwerflich. Ein Hund ist kein Spielzeug, das man einfach so "wegwerfen" kann, wenn man genug gespielt hat. Fuer mich ist mein Hund schon wie ein Familienmitglied und einfach nicht mehr wegzudenken.
Und diese Brutalitaeten mancher Hundebesitzer sind sowieso unter aller Sau, sowas geht gar nicht. Man bringt ja auch nicht seine Kinder um (jedenfalls eigentlich nicht, kommt ja auch vor), wenn man sie nicht mehr will. Hunde aussetzen ist auch total krank, man kann ihn auch einfach ins Tierheim bringen. Immerhin besser als aussetzen.

Schon...

...allein über diese Frage rege ich mich schon furchtbar auf. Wir Menschen haben Verstand und Bewusstsein. Wenn man ein Lebewesen bei sich aufnehmen möchte, muss man alles durchdenken, alle Eventualitäten einplanen, die daraus resultieren könnten. Eine Entscheidung für einen Hund ist eine Entscheigung für einen Hund. Basta! Wenn man ein Kind adoptiert, kann man ja auch nicht sagen: Ok, bis hierhin. Jetzt habe ich keinen Bock mehr. Das Kind muss weg. "Was tun, wenn man sein Kind nicht mehr haben will?"
Ein Hund hat auch Gefühle und hat sein Herrchen/Frauchen liebgewonnen.
Nur weil es scheinbar nicht mehr ins Leben passt, darf man ein Tier, das so sehr auf seinen Menschen bezogen ist wie ein Hund, doch nicht weggeben.

Tinalein,
es beruhigt etwas(!), dass dich zumindest die tierquälerischen Machenschaften, die du beschreibst, nicht kalt lassen, aber wie kannst du so über die Verpflichtung hinweggehen, die man sich auferlegt, wenn man einen Haus aufnimmt...!

Ich würde unter der Brücke hausen, wenn das der einzige Weg wäre, meinen Hund zu behalten. Überlegt euch vorher, ob ihr der Aufgabe, eurem Hund sein Leben lang ein guter Freund zu sein, auch gewachsen seid!

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