Wird Prostatakrebs durch unsoliden Lebenswandel gefördert?

Mein Bruder (vierzig Jahre) hat jetzt endlich mal eine Prostatauntersuchung machen lassen. Es wurde glücklicherweise nichts festgestellt. Aber ich mache mir doch Sorgen um ihn, da er einen ziemlich unsoliden Lebenswandel hat, viel Alkohol trinkt und sich ungesund ernährt. Kann sowas auch negative Auswirkungen auf die Prostata haben? Was meint ihr? Danke für euere Beiträge. Gruß, Leilana

Antworten (4)

Unsolider Lebenswandel... da denke ich eher an Aids als an Prostatakrebs. Der ist nämlich vor allem hormonell bedingt, während Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten durchaus etwas damit zu tun haben, wie "solide" jemand lebt.

@ErickRange

Ja, so macht man das generell bei Prostatakrebs. Erstmal wird nur gemessen und beobachtet, und erst wenn der PSA-Wert sich auffällig verhält, geht man an die Behandlung. Rund fünf Jahre lang kann man den Krebs dann mit Antiandrogenen in Schach halten, und erst danach muss man dann bei sehr aggressiven Formen über Chemo und Bestrahlung nachdenken. Bei vielen Männern wird aber auch gar nichts gemacht, weil die meisten sowieso vorher an was anderen sterben als an Prostatakrebs.

Ursachen von Prostatakrebs

Ein unsolider Lebenswandel soll angeblich die Bildung von Krebs fördern. Aber ich selbst habe bis auf ein Glas Bier oder Wein hin und wieder nie getrunken, geraucht habe ich mein Lebtag nicht, und noch solider als ich kann man kaum leben. Trotzdem hat der Arzt bei mir Prostatakrebs diagnostiziert. Bisher muss zum Glück nichts unternommen werden, weil der Krebs wohl extrem langsam wächst. Mir wird nur regelmäßig der PSA-Wert bestimmt.

...

Nicht unbedingt Prostata, da gibt es andere organe die schneller schäden
davontragen.
zB. leber, Magen, Niere.....

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