Bin wegen Arbeitslosigkeit psychisch angeschlagen, hilft eine Therapie, wer bezahlt sie?

Ich bin seit einem dreiviertel Jahr arbeitslos und habe sehr viele Bewerbungen geschrieben. Leider hat das nicht gebracht. Jetzt fühle ich mich ziemlich schlecht und habe keinen Antrieb mehr. Mir ist so gut wie alles egal, was passiert. Gestern war mein bester Freund bei mir zu Besuch und hat mir geraten, wegen meines momentanen Zustandes eine Psychotherapie zu machen. Ich wollte zuersz nicht, aber jetzt denke ich, daß eine Therapie jetzt das Beste für mich ist, um aus dieser Situation wieder herauszukommen. Meine Frage:Hilft so eine Therapie und wer übernimmt die Kosten? Wer kann mir Hinweise dazu geben? Herzlichen Dank! Gruß gisbert47

Antworten (3)

Arbeitslos und psychisch am Boden, das ist nicht so einfach. Aber man sollte versuchen, einen strukturierten Tag zu haben. Einfach auch mal Dinge tun, die man sonst nicht machen konnte. Viel laufen, Sport, Lesen und auch mal andere Sachen ausprobieren.

Psychische Belastung und Arbeitslosigkeit

Bei lang anhaltender Arbeitslosigkeit kann es zu Depressionen kommen. Eine therapie kann man auf jeden Fall beantragen, die Krankenkassen zhalen das auch.

Aber es gibt auch die Möglichkeit, sich vielleicht ersteinmal ehrenamtlich zu engarieren, so kommt man aus dem Haus und verfällt nicht in seinen Dauerzustand.

Moderator
@gisbert47

Die Therapiekosten übernehmen in der Regel die Krankenkassen. Wenn du etwas dagegen tun willst, geh zu deinem Hausarzt, sprich mit ihm darüber, der wird dir eine Überweisung zum Facharzt für Psychologie oder Psychiatrie schreiben und der kann dir eine Psychotherapie verordnen.

Eine andere Möglichkeit wäre auch, dir Hilfe bei einer Selbsthilfegruppe zu suchen.

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