Übelkeit durch Stress (Beziehungsprobleme) normal?

Ich habe im Moment Beziehungsprobleme und wenn ich mit meinem Partner gestritten haben, ist mir den ganzen nächsten Tag so übel, daß ich kaum meine Arbeit bewältige! Auch traue ich mich nicht, zu essen, weil ich Angst habe, daß es mir wieder "hochkommt". Ist das ein Stressreaktion oder könnte ich bereits Magengeschwüre haben?

Antworten (14)
@Santanio

Zweimal ein klares "ja" von meiner Seite!
Erstens der kleine Scherz mit der Haushaltshilfe und zweitens die festgestellte Themenabweichung.
Die geplante Abklärung beim Facharzt verdient einen Sonderapplaus.
Chapeau und liebe Grüße !
Thomasius

@Thomasius

Also, Deinen Vorschlat mit der jungen Haushaltshilfe werte ich mal mehr als Scherz! Außerdem habe ich keine Stadtvilla zu pflegen, sonder lediglich eine 2 1/2 Zimmer-Wohnung. Das sollte schon zu schaffen sein. Aber wir sind leider gänzlich vom Thema abgekommen. Ich werde die Sache mit der Übelkeit ärztlich abklären lassen, dann habe ich Sicherheit!

@Santiano

Stimmt! Bei der Männerwahl stöbern die Mädels ganz gerne in den Macho-Abteilungen. Die in Frauenzeitschriften hochgelobten braven Softis könnten zwar rein theoretisch auch genommen werden, aber letzten Endes bekommen fast immer die harten Kerle den Zuschlag. Die dicksten Eier haben eben den größten Marktwert bei den Damen.
Muss wohl so ein archaisches Programm im Hintergrund laufen, um die Evolution mit immer mehr Testosteron-Heinis zu beglücken. Man braucht nur mal bei RTL2 reingucken um zu sehen was in der Zukunft zu erwarten ist.
Zu spät, um über die einstige Partnerwahl zu philosophieren. Der Machos wurde gewählt und jetzt heißt es ihm schonend beizubringen, daß nicht mehr die Leistungen im Bett vorrangig sind, sondern nur die lästige Hausarbeit zu bewältigen ist.
Um die Umstellung erleichtern, sollte auf Kritik möglichst verzichtete werden und nur mit positiven Ermunterungen die Richtlinien vorgeben.
Eine junge Haushaltshilfe wäre auch eine Lösung, aber das könnte wieder andere Gefahren heraufbeschwören ;-))
Lg. Thomasius

@Thomasius

Das hört sich ja sehr nach einschlägigen Erfahrungen an! Zugegeben bin auch ich nicht ganz frei davon, die Hausarbeit meines Partners zu kritisieren, man hat eben so seine Angewohnheiten, die man auch gerne beibehalten möchte! Aber das kommt dabei raus, wenn die Mama immer alles gerichtet hat! Ist aber auch generationsabhängig. Ich habe Kolleginnen mit mehreren Kindern, da läuft das ganz und gar anders, aber ich habe das ja vorher gewußt, was für eine Art Mann ich mir da anlache, also darf ich nicht zuviel meckern, da gebe ich Dir direkt Recht. LG Santiano

@Santiano

Ja ja, das Helfen im Haushalt ist für uns geschädigten Muttersöhnchen eine sehr sehr heikle Sache. "Mann" will frohgemut zur Tat schreiten, aber schon nach wenigen Minuten wird an der Arbeitsweise lautstark rumgemeckert.
-"Das mußt du so machen, - fuchtel nicht so grob mit dem Staubwedel rum, -das ist die falsche Staubsaugerdüse, -du bist zu nichts zu gebrauchen, - usw."
Zu zweit den Haushalt machen geht also schon gar nicht.
In deinem Fall ist das von immensen Vorteil, weil der gute Mann, während du bei der Arbeit bist, ungestört die Wohnung auf Vordermann bringen könnte.
Selbstverständlich solltest du nachher, seine erbrachte Dienstleistung mit konstruktiven Kritik bewerten und mit dem Lob nicht sparen. Mit dieser Arbeitsteilung werden die 10 Jahre, wie im Fluge, konfliktfrei vergehen. Danach, bei der gemeinsamen Rente, muß alles wieder neu justierte werden, denn zu zweit in der Wohnung arbeiten bedeutet, die Ehekrise mit Brandbeschleunigern anzuheizen.
LG Thomasius

@Thomasius

Ich glaube, auch wenn das momentan etwas problematisch ist, dieser Tatsache muß irgendwann jedes Paar einmal ins Auge sehen! Es ist zwar eine schwierige Zeit, aber man darf die Sache auch nicht zu sehr hochspielen, sonst hätten wir in Zukunft fast nur noch geschiedene Rentner rumlaufen! Also Augen zu und durch. Mein Partner versucht sich auch als Hilfe im Haushalt! Leider gelingt ihm das nicht immer, da er aus einer Familie stammt, wo Mamma alles gemacht hat! Und mit alles meine ich auch alles, sogar ihren Beruf total aufgegeben, als sie Mutter wurde und Vater und Kinder mußten garnichts im Haushalt tun!! Also habe ich auch entsprechendes Verständnis, wenn sich mein Partner im Haushalt schwer tut!

@Santiano

Oh je! Das Ungleichgewicht in eurer Pension besteht noch weitere 10 Jahre. Das könnte eine verdammt harte Zeit für die Partnerschaft werden. Das riecht nach Krise!
Da muß höchstwahrscheinlich ein Profi ran, trotz der hohen Kosten.
Eine Paartherapeut soll sich diese Streitereien mal anhören und dann Wege finden, um aus diesem Dilemma wieder rauszukommen.
Mein Latein reicht dafür leider nicht.
LG Thomasius

Nachtrag

Ich möchte noch ergänzen, daß ich noch ca. 10 Jahre arbeiten muß. Dieser große Unterschied ergibt sich aus der Tatsache, daß mein Partner aus gesundheitlichen Gründen Frührentner geworden ist und aus dem Altersunterschied von 7 Jahren!

@Thomasius

Also ich finde, daß Du auch sehr oft mit "erhobenem Zeigefinger" rüber kommst. Falls Du mir unterstellen möchtest, daß ich evtl. "Haare auf den Zähnen" hätte, so muß ich das aufs schärfste zurückweisen! Ich denke nicht, daß ich einen so scharfzüngigen Stil habe, ich nehme nur nicht alles wiederspruchslos hin! Wenn Du Dich irgendwie persönlich angeriffen fühlen solltest, muß ich Dir sagen, daß ich Dich für etwas überempfindlich halte, auch, wenn Dich das jetzt verärgern sollte!

Hallo @Santiano! Ich bins schon wieder!

Sorry, für die späte Antwort! Bei dem schönen Wetter habe ich mir mal einen Skitag genehmigt. Mann gönnt sich ja sonst nichts ;-))
Zurück zu den angesprochenen Fakten, die jetzt bruchstückhaft auf dem Tisch liegen.
Vermutlich würde sich ein Paartherapeut vor Freude die Hände reiben, wenn er von dieser Konstellation erfahren würde. Therapiestunden ohne Ende und Geldscheine in der Kasse.
Hier der Ehemann in Teilzeitrente, weiß aber nicht wie die gewonnene Zeit sinnvoll genutzt werden kann.
Da die gestresste Ehefrau, mit der Arbeitskraft am Limit und dazu noch mit einigen Krankheitssymptomen an der Backe.
Da braucht es keine große Fantasie um sich bildlich Vorzustellen, wie schnell ein kleiner Wortwechsel, sich zu einem handfesten Streit hochschaukelt.
Natürlich ist immer der Andere an der Eskalation schuld. Man hat sich selber extra zurückgehalten bei der Wortwahl und an die "Untergriffe" nicht mal gedacht.
Trotzdem würde ich mal behaupten, daß an der Streitkultur noch etwas nachgebessert werden kann.
Zu Übungszwecken könntest du vielleicht mal deine eigenen Texte durchlesen, um zu gucken, wo frau mehr Gefühl reinbringen kann.
Ich will ja nicht wehleidig rüberkommen, aber manchmal sind deine Antworten einfach verbale Ohrfeigen, die mich an meine Jugendzeit erinnern.
Zurück zu deinem Partnerschaftsproblem!
Bevor sich in einigen Jahren die Pensions-Ungleichheit erledigt hat, sollte zu deiner Entlastung, sich der Mann vermehrt in die Hausarbeit einbringen. Im Gegenzug sperrst du öfters die spitze Zunge hinter die geschlossen Lippen;-))
Lg Thomasius

@Thomasius

Ich komme jetzt erst von der Arbeit, daher die späte Reaktion, bevor Du wieder denkst, daß ich eingeschnappt sein könnt. Die Bemerkung kam damals von Dir, wie ich inzwischen nachgelesen habe, ich konnte mich nicht sofort daran erinnern! Es gibt aber durchaus ein psychisches Krankheitsbild, habe mich inzwischen auch etwas schlauer gemacht. Ich weiß nicht, ob Du noch in einer Beziehung bist, oder wie es war, als Du in den Ruhestand gingst! Ich habe einen Partner, der im Vorruhestand ist und seitdem sehr inaktiv ist und auch keine richtigen Ziele mehr hat. Daher meine Unzufriedenheit und die Probleme! Sowas kann einem schon auf den Magen schlagen, da muß man kein Arzt sein, um sich das denken zu können. Trotzdem werde ich die Sache natürlich auch medizinisch abklären müssen, insofern gebe ich Dir natürlich Recht! Aber das Problem, daß man sich erstmal auf den Geist geht, wenn ein Partner in den beruflichen Ruhestand tritt, das haben wohl viele Paare und da stehe ich bestimmt nicht allein da. Ich versuche, eine Sturkopf zu motivieren, und das kostet mich ganz schön viel Kraft, kannst Du mir glauben! Also, verurteile nicht gleich so vorschnell!

Erinnerungsnachhilfe !

Weil ich hier angemeldet bin, kann ich in meinem Archiv jederzeit nachschauen. Wir habe kürzlich über "die Intoleranz der Vegetarier und Veganer" diskutiert und dabei ist das Wort "Histamin-Intoleranz gefallen.
Guckst du :
----"Nanu! Habe ich dich mit meiner laienhaften Ferndiagnose erschreckt? Sollte das zutreffen, dann möchte ich um Entschuldigung bitten mit dem Zusatz, daß mein "Bauch" nur eine eventuelle Histamin-Intoleranz im Auge hatte.
"Bauchgefühl hin oder her, nur der Arzt weiß letztlich mehr".
4.3. 2016 um 16 Uhr 23

@Thomasius

Hallo Thomasius, da bist Du ja mal wieder! Ich kann mich jetzt beim besten Willen nicht erinnern, was über Histamin-Intoleranz geschrieben zu haben, sag mir bitte wann und wo! Auch habe ich mich nicht über zuviel Stress bei der Arbeit beklagt sondern nur über die Folgen der Übelkeit bei der Arbeit! Und drittens hab ich ganz bewußt nicht geschrieben, worüber ich mich mit meinem Partner streite, das tut auch bei meiner Fragestellung eigentlich nichts zur Sache! Also bitte, beim nächsten Mal erst ordentlich lesen, dann antworten !!!

Hmmmmmm?

Eine Kurzfassung hätte ich zu bieten!
1.) Ob ein Magengeschwür vorliegt oder die vor Tagen angesprochene Histamin-Intoleranz, kann nur der Hausarzt herausfinden.
2.) Bei dauernder Arbeitsüberlastung wäre eventuell eine Kur zu empfehlen, um dem Körper zu zeigen, daß es außer Arbeit, noch andere Sachen gibt.
3.) Der Streit mit dem Ehemann gehört in den meisten Familien zum Alltag dazu. Darüber zu spekulieren, was der Hauptgrund für die Zwistigkeiten ist, mag interessant sein, aber es zählen nur die harte Fakten. Leider liegen die nicht auf dem Tisch.

LG Thomasius

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