Wechselmodell als Kind beenden

Hallo zusammen,
Ich bin selber ein scheidungskind und lebe jetzt seit fast 10 Jahren im Wechselmodell. Mittlerweile bin ich schon 19 und mache grade mein Abitur, weswegen ich noch nicht direkt ausziehen kann da mir die Mittel nicht zur Verfügung stehen. Durch die Corona-Zeit ist mir aufgefallen, dass ich es lieber habe an einem Ort zu leben und als ich heute zu Besuch bei Mama war ist mir dies auch rausgerutscht. Ich habe geweint, weil mich das sehr stark belastet im Moment und ich diese Entscheidung nie treffen wollte, weil es irgendwie unfair ist. Sie hat auch geweint, weil es so scheint als hätte ich mich für Papa entschieden, was ja irgendwie doof gesagt so im Raum steht. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen und weiß nicht wie ich jetzt weiter machen soll und mit Mama umgehen soll, da ich sie ja trotzdem unendlich lieb habe. Könnt ihr mir vielleicht Ratschläge geben? Dankeschön schonmal im Vorraus

Antworten (1)
Hallo Sophel

Ich kann dich verstehen, mir ginge es wohl ähnlich. Wie ist das, wenn du Abitur machst, ändert sich dann dein Wohnort wegen Studienaufnahme etc. sowieso? Dann würde ich versuchen die restliche Zeit noch so zu leben wie gehabt. Ansonsten wäre es vielleicht gut, wenn du mit deiner Mama regelmässig in Kontakt stehst, so dass sie spüren kann, wie wichtig sie dir ist. Außerdem wäre vielleicht auch gut, eine feste Zeit in der Woche nur für dich und die Mama einzuplanen, wo ihr beide was gemeinsam macht. Nur ihr beide. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass ihr eure gemeinsame Zeit gut nützt, etwas macht, das euch beiden gemeinsam gefällt. Schön, dass dir beide Eltern viel bedeuten, alles Gute dir weiterhin und Gottes Segen.

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