Wie reagieren, wenn man glaubt, das Baby wird zu wenig gefördert?

Hallo!
Dass man als Großeltern keine Vorschriften machen sollte, ist uns klar.
Wir bemerken und glauben, dass unsere Enkeltochter in manchem zu wenig unterstützt, gefördert wird. Wir wissen auch, dass es regelrechte Spätzünder unter den Babys gibt und nicht alles nach einem festen Schema verläuft.
Unser Enkelkind, Anfang 8. Monat, dreht sich kaum vom Bauch auf den Rücken und zurück. Erzählt wurde uns, dass sie sich schon gedreht hätte, aber nicht zurück kam. Wenn wir sie sehen, was ca. aller 14 Tage mal für 2 Stunden ist, wird sie entweder auf dem Rücken ab gelegt und liegt dort eher wie ein kleines Baby oder weil sie dann schnell weint, sofort hochgenommen, herumgetragen oder sich halb liegend, halb sitzend auf den Schoß gesetzt. Erklärt wurde uns, wenn sie sich drehen will und kann, dann dreht sie sich von selbst. Sie hängt auf dem Arm und Schoß recht unglücklich, der Rücken hängt durch. Ich weiß von unseren Kindern, dass wir sie sehr oft auf den Bauch gelegt haben und sie dadurch auch schnell mobiler wurden, kräftiger und ich weiß, dass heutzutage die Bauchlage noch immer gefördert wird, um Muskeln zu kräftigen.
Ein Kinderarzt hatte schon als sie 3 Monate alt war gemeint, der Hinterkopf wäre sehr flach geworden und Nacken- Bauchmuskeln zu schwach, Bauchlage soltle öfter erfolgen. Da die Kleine aber extrem viel gespuckt hatte, hatte meine ST gemeint, legt sie sie kaum auf den Bauch.
Müsste ein Kind, auch wenn sich die Kleinen sehr unterschiedlich entwickeln, nicht schon lange selbst drehen und gerader halten können?
Ich wollte sie mal auf meinen Oberschenkeln hopsen lassen, dabei steht sie ja nicht auf den Beinchen. Doch da knickt sie die Beine ein und mir wurde gesagt, es wäre viel zu früh, so etwas zu machen.
Ich weiß, dass wir, und ich kenne auch andere Großeltern mit kleinen Enkelkindern, die Babys etwas gefördert haben. Wir haben sie bewegt, animiert zu drehen, Reime vorgelesen, gesungen etc. Das hat ihnen Riesenspraß gemacht.
Die Kleine hat immer noch das Spielzeug, was wir vor 2 Monaten bei ihr gesehen haben (Klappern, ein Würfel mit Stimme, etwas was knistert). Welches Spielzeug haben heutzutage Kinder im 8. Monat?
Etwas vorlesen oder aktives Spielzeug, dazu wäre es zu früh, meinte unser Sohn.

Wir glauben, . der Kleine braucht mehr Förderung. Sie vernachlässigen ihn ja nicht, aber tragen ihn meist nur herum, reden mit ihm oder reichen ihm Spielzeug, wenn er auf dem Rücken abgelegt wird, was er noch recht ungeschickt für dieses Alter greift.
Wir sind verunsichert, vielleicht kann hier jemand etwas dazu sagen?!

Antworten (3)
Bommelchen

Man sollte sich nicht in die Erziehung des Kindes so derart reinhängen denn der Schuss kann irgendwann nach hinten losgehen indem sie den Kontakt zu dir abbrechen. Sei da mal vorsichtig!!!
Auch junge Eltern müssen lernen mit ihren Kind und dessen Entwicklung umzugehen. Man weiß ja nicht was der Vater oder die Mutter in den Genen hat und letztendlich gibt es dann auch Ärzte und Pädagogen.

Am besten nicht einmischen!

Also alles in allem muss ich sagen klingt das nicht so dramatisch. Die sprechen mit dem Kind, sie tragen es und bieten Spielzeug an... zumindest ist eine liebevolle Zuwendung schon mal gegeben! Ich bin der festen Überzeugung dass Eltern ein Gespür dafür haben wann das eigene Kind zu welchem Fortschritten "bereit" ist.
Ich selber habe vier Kinder, im Alter von zwei Monaten bis 8 Jahren. Und keines entwickelt sich so wie das andere, mein erstes Kind war ein extremer Spätzünder. Und meine beiden mittleren haben Breinahrung erst mit ca 8 Monaten akzeptiert, obwohl man mit dem vierten anfangen soll. In der Hinsicht war mein ältester Sohn viel früher dran... bei mir hat sich mit den Jahren bewährt einfach auf mein Gefühl zu hören und vor allen Dingen mich nicht verrückt zu machen. Es gibt immer Menschen im Umfeld deren Kinder schneller gelernt haben oder Dinge besser machen... in zehn Jahren juckt es keinen mehr ob das Kind mit 10 Monaten oder mit 14 Monaten laufen gelernt hat.
Und mit vier Kindern würde ich mich schon zu den erfahrenen Eltern zählen, zumindest bei Kindern im Kleinkindalter und trotzdem bekomme ich so viele Ratschläge ungefragt aufgedrückt, auch von Seiten der Omas und das nervt einfach nur...wenn ich mal einen Rat brauche und das kommt durchaus mal vor, dann bin ich mir auch nicht zu schade darum zu fragen bei den Omas, aber diese ungefragten Ratschläge die sogar sehr oft auch noch total veraltet sind oder übertrieben, die Nerven nicht nur sondern man fühlt sich auch tatsächlich als Mutter nicht respektiert.
Deswegen würde ich an deiner Stelle einfach ein bisschen Vertrauen haben und darauf warten dass man um Rat gefragt wird!
LG :)

Wie reagieren wenn man glaubt das baby wird zu wenig gefördert

Hallo, es ist wirklich schwierig und ich verstehe das auch, denn ich bin selbst Oma. Am besten versuchen herauszuhalten und warten bis von selbst ein Hilferuf seitens der Eltern kommt, denn in diesem Stadium nehmen junge Eltern von jedem Fremdem mehr an als von der eigenen Mutter. Das ist irgendwie normal. Lg

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