Wie zur Schwimmhilfen-Nutzung überreden?

Hi, man liest immer wieder, dass vermehrt auch ältere Kinder (noch) nicht schwimmen können. Grundsätzlich ja erst einmal kein Problem. Bei Ausflügen zum Baggersee o.ä. kann man ja auf Schwimmhilfen zurückgreifen.
Aber wie überredet man ein 8jähriges oder noch älteres Kind, diese auch noch zu benutzen?
Wo allem Schwimmflügel erscheinen den wohl eher "uncool".

Antworten (13)
Schwimmflügel sind niemals uncool!!!

Was ist an Schwimmflügeln uncool?! Ich bin 16 Jahre alt und kann nicht richtig schwimmen. Ich bin seit ich 8 bin zwar nicht mehr ins Schwimmbad gegangen werde mir jetzt aber Schwimmflügel kaufen weil ich gerne wieder ins Schwimmbad gehen würde. Is doch egal was andere denken. Egal ob die jetzt orange oder schwart oder grün sind ich kann nun mal nicht schwimmen also bin ich auf sie angewiesen! Ich werde mir bald welche kaufen und auch benutzen. Ich finde es keines falls peinlich im Gegenteil ich finde es sollte viel mehr Menschen geben die zu ihren Schwáchen stehen! Es ist eben eine super Hilfe und ehrlich gesagt freue ich mich schon mit den Dingern baden zu gehen.

Gruß Jonas

Klar luftleer ist "ungünstig"

...denn ist das die Luft raus, helfen sie nicht weiter - schön gesagt...;.)
Das erinnert noch an unser Schulschwimmen damals. Hatte immer Sch... einer meiner MItschüler könnte mir einen Streich spielen wollen und den Stöpsel auf dem Schwimmgürtel ziehen, vor allem wenn wir vorne an mit ins große Becken "durften". Das waren damals so altmodische Gummikissen, die man sich um die Bauch schnallte mit ganz einfachen Stöpseln, wie man sie heute nur noch von alten Luftmatratzen kennt. Ein gezielter Griff hätte genügt und ....blub...
Zum Glück kann so etwas bei den heutigen Schwimmhilfen dank hineindrückbarer Rückschlagventile nicht mehr machen. Ist schon besser, wenn die Auftrieb spendende Luft auch wirklich in der Hilfe verbleibt ;.)

Moderator
@all

Ich bin seit ich 7 Jahre alt bin aktiv bei der örtlichen Wasserwacht und ich darf euch sagen. Schwimmflügel sind die falsche Wahl. Kinder sollten richtig schwimmen lernen, punkt aus. Auf lange Touren einmal rund um den See sollten sie Erwachsene begleiten und sie können auch lernen sich im Wasser auszuruhen. Das meine ich mit richtig Schwimmen lernen. Aber am Besten für das richtige Schwimmen lernen ist immer noch, ganz auf Schwimmhilfen zu verzichten. Lieber unter Wasser schwimmen lassen im Hallenbad so gewöhnen sie sich die richtige lage im Wasser an und merken auch, dass es normal ist unter Wasser die Augen offen zu halten.

Durch die Schwimmflügel wird ihnen eine falsche Schwimmbewegung und Haltung im Wasser antrainiert. Außerdem sind aufblasbare Schwimmhilfen in jedem Fall die falsche Wahl, denn ist das die Luft raus, helfen sie nicht weiter. Wenn dann schwimmhilfen aus geschäumten Gummi. Am sinnvollsten ist da der Schwimmgürtel mit abnehmbaren Auftriebshilfen, so dass man den Auftrieb individuell einstellen kann.

Auf keinen Fall ohne

Wenn das Kind mit 8 nicht schwimmen kann dann zieht es eben schwimmflügel an ich bin 16 und trage Auch schwimmflügel meine Eltern lassen mich auch ohne nicht ins wasser weil ich ja nicht schwimmen kann
aber uncool würde ich nicht sagen meine Freunde akzeptieren das
und wenn min jmd dumm anmacht dann unterstützen sie mich

Oh je...

... also wenn das Kind 8 Jahre als ist, und noch nicht schwimmen kann, würde ich nicht damit diskutieren "Warum Schwimmflügel", das Kind kann eh nicht alleine an den See oder in das Schwimmbad gelassen werden solange es Nichtschwimmer ist! Und Nichtschwimmer sind alle Kinder, die den Freischwimmer (bitte nicht mit Seepferdchen verwechseln) noch nicht abgelegt haben.
Von daher - ab ins nächste Hallenbad und fix zum Schwimmkurs angemeldet!

@meiro

Das mit DLRG fragen o.ä. ist sicherlich nicht verkehrt - danke.
Gab nur jüngst einen Fernsehbericht, wie leicht selbst teurere Badeboote ein Loch bekommen können. Ich dachte, vielleicht paddeln ja auch andere mal mit so etwas auf dem Badesee herum und haben ggf. auch noch Freunde der Kinder mit an Bord. Ich weiß, Badeboote haben diese Doppelkammersicherheit oder wie das heißt. Aber würde man sich da allein auf diese vermeindliche Unsinkbarkeit des Bootes verlassen?

@MissMarieIsCurious

Aber selber perfekte Schwimmer gehen in einem Baggersee unter. Da seien nur mal Untiefen genannt, Strömungen, irgendwelche Gegenstände im Wasser woran man sich verhakt. Nur ist die Gefahr an sich bei jüngeren Menschen wohl nochmal doppelt so hoch, weil die Einschätzung von Gefahren einfach nicht da ist.

Ich für meinen Teil würde mich jedoch immer noch an richtiger Stelle lieber informieren, DLRG oder eben Bademeister im Schwimmbad, über die "beste" Möglichkeit der Sicherung für die Kleinen. Hier im Forum wird man vielleicht zwar Tipps bekommen, aber ob sie einem nun wirklich weiter helfen, das Problem allgemein zu lösen?

Genügend "Halbschwimmer"

Danke für die Info - hatte mich auch schon gewundert, wieso ein 8jähriger nicht mehr von Schwimmflügeln o.ä. getragen werden sollte.
Es geht auch nicht uns eigene Kind, haben aber auch schon drei Kinder mit dem Schlauchboot mitten auf dem Badesee erschöpft aufgelesen - die konnten natürlich schon irgendwie halbwegs schwimmen. Zu meiner Schulzeit sind wir zumindest mit so aufblasbare Gummikissen, die man sich per Gurt um den Bauch schnallen konnte, geschwommen - das sah für Kinder im Schulalter bestimmt weniger peinlich aus, als knallorange Flügel an den Oberarmen. Kennt jemand noch so etwas in diese Richtung?

Moderator
@Jan

Das Kind tut mir leid, wenn es mit 8 Jahren noch 'Halbschwimmer' ist. Die Aufgabe der Eltern sollte sein, dass das Kind so bald wie möglich seinen Freischwimmer macht, und nicht es zu überreden Schwimmhilfen zu tragen.

Schwimmflügel

.... Schwimmflügel / Hilfen klappen sogar bei Erwachsenen. Soviel zum "Untergehen wenn zu alt" - Halt nur eine Sache wie viel man auf pustet.

Ich würde erst mal dem Kind an sich das Problem schildern, welches im Baggersee gibt. Ich glaub nicht das Kinder etwas mit "Strudel" oder ähnliches unbedingt etwas anfangen können. Vielleicht wäre das erst einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Unbeaufsichtigt sollte man Kinder sowieso niemals lassen in dem Alter, oder generell, hat dann ja auch nichts mehr mit dem Alter oder der Reife zutun - sondern mit der Natur.
Und: NUR Baggerseen benutzen wo auch Hilfe erreichbar wäre. Wer in einen Baggersee wissentlich geht, dass er zu gefährlich / gesperrt ist, hat meiner Meinung nach bei Unfällen selber schuld. Aber an soetwas sollte man schon denken können als Erwachsenermensch.

Vielleicht gibts ja auch soetwas die Bademeister, mit denen man den Kindern auch mal zeigen kann, was eine Strömung ist, im Schwimmbad z.B. Weiß ja nicht ob es soetwas gibt- aber anfragen kann man da sicher mal.

"Halbschwimmer"

Danke - ich dachte eher an Kinder, die nur ein paar Schwimmzüge im Schwimmbecken hinbekommen und ihre Schwimmkünste am See ggf. schnell überschätzen.
Fällt man dann von Schlauchboot / Luftmatratze oder der Rückweg wird zu weit, bieten Schwimmflügel, -westen, -gürtel o.ä. ja zumindest eine gewisse Unterstützung - aber eben nur dann, wenn es ihnen nicht zu peinlich war, diese luftgefüllter Helfer vorher umzuschnallen. Nur wie dazu überzeugen?

Moderator
@Jan

Also mit 8 sollte wirklich euer Hauptziel sein, ihm Schwimmen zu lernen, so dass er keine Schwimmflügel mehr braucht. In der Schule hat er doch auch schon Schwimmunterricht. Und wenn es um Schwimmen im offenen Meer oder Badesee geht, dann eh nur unter Aufsicht in dem Alter.

Auf die Harte Tour...

...Entweder Schwimmflügel oder raus aus dem Wasser. Wobei ich nicht glaube das bei einem 8jährigem Kind Schwimmflügel noch viel nutzen. Das dürfte mittlerweile zu schwer sein. Das allerbeste wäre ihm Schwimmen zu lernen.

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