Ist Laufen weniger effektiv, wenn man total müde vom Job kommt?

Im Job habe ich momentan eine stressige Phase und komme abends oft ziemlich müde nach Hause. Trotzdem möchte ich aber mindestens alle zwei Tage mein Lauftraining (zehn Kilometer) durchziehen. Das kriege ich auch meist hin, glaube aber, dass das Training weniger bringt als wenn ich ausgeruht bei Laufbeginn bin. Kann das wirklich so sein oder ist das nur ein subjektiver Eindruck von mir?

Antworten (4)

Man muss da, finde ich, immer einen Ausgleich finden. Natürlich kann man nicht immer aufs Training verzichten, wenn man zu müde ist. (Vor allem, so kenne ich das von mir, weil man dann immer zu müde ist ;)) aber man sollte es auch nicht übertreiben. Wenn man gestresst und ausgelaugt ist, teilt einem der Körper damit ja auch was mit!

Einen Abstand zum Alltag sollte man schon haben und wenn man das mit Sport und Laufen komepensieren kann, ist das schon sehr gut. Auch wenn mna sich eben nicht so super kraftvoll fühlt, der Körper ist trotzdem aktiv und der Sauerstoff wird bis in die kleinsten Muskelfasern transportiert.

Man muss ja nicht so viel laufen, wenn man sich nicht mehr so fit nach einem langen Arbeitstag fühlt, aber für die Kondition ist es schon besser, wenn man sich noch aufrafft. Am Wochenende kann man sich ja dann umso mehr noch auspowern.

Sicher ist das Lauftraining effektiver und macht mehr Spaß, wenn man nicht völlig ausgelaugt ist. Aber die Trainingseinheiten bringen trotzdem etwas, auch wenn man am Abend nach der Arbeit noch Laufen geht.

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