Zucker in Fruchtsäften gefährlich !

Ich wollte hier nur mal was loswerden. Alle schwören immer auf diese Fruchtsäfte. Wisst ihr eigentlich was da für Zuckerarten drin sind? Damit meine ich nicht die in Arten die in den Früchten selbst enthalten sind sondern die, welche die Industrie noch dazugibt. Diese Zucker sind nicht nur die, die die Zähne richtig zerfressen, sondern die machen auch süchtig! Damit man auch schön die Treue hält. Also vorsicht.

Antworten (1)
Saft ist nicht gleich Saft°!

Ist Saft gleich Saft?

Im klassischen Handel unterscheidet man verschiedene Qualitätsstufen. Die
niedrigste Stufe sind Fruchsaftgetränke, welche 6% bis 30% Frucht enthalten.
Fruchtsaftgetränke enthalten u. a. Wasser, Zucker, Süßstoffe, Aromastoffe und
künstliche Vitamine. Die Zutatenliste ist lang........ Dann gibt es Fruchtnektare.
Diese enthalten 25% bis 50% Frucht und enthalten ebenfalls Wasser, Zucker und
eine Reihe an versch. Zutaten. Des Weiteren gibt es den so genannten Konzen-
tratsaft. Hier wird den Früchten am Ort der Ernte das wertvolle Fruchtwasser
entzogen. Am Ort der Vermarkung wird dann wieder Wasser zugesetzt und u.a.
einige Farb - u. Aromastoffe, damit der Saft jahrein und jahraus den gleichen
Geschmack aufweist, an den sich der Verbraucher gewöhnt hat.
Die natürlichste Variante bei Säften ist der Direktsaft. Direktsaft besteht zu 100%
aus Frucht. Direktsaft wird ohne Umwege direkt aus der Frucht gewonnen und
im Idealfall nichts hinzugefügt. Trotzdem dürfen laut einer EU-Richtline bis max.
15g Zucker pro Liter als Korrekturzuckerung zugegeben werden. Dies ist nicht
deklarationspflichtig! Ausschließlich bei dem Hinweis "ohne Zuckerzusatz" kann
man sicher sein, dass kein zusätzlicher Zucker im Saft ist.
Nahezu alle Direktsäfte von exotischen Früchten werden nicht vor Ort in die End-
verpackung wie z.B. Tetrapack oder Glasflaschen abgefüllt, sondern vorerst in
große Kühl-Container bzw. Tanks abgefüllt und so nach Europa zur Weiterver-
arbeitung importiert. Dies beeinträchtigt die Qualität enorm.

Speziell bei Ananassäften in Flaschen und Tetrapacks ist immer wieder die Rede
von Rezepturen, was deutlich macht, dass Ananassäfte in solchen Verpackungen
haltbar machende Zusätze (sogenannte Rezepturen) benötigen. Viele chemische
Stoffe zur Haltbarmachung müssen bis heute leider nicht deklariert werden.

Ananassaft im Supermarkt ist aber billiger...

Wer genau hinschaut, stellt schnell fest, das Fruchtsaft
im Supermarkt meistens
als Fruchtsaftkonzentrat oder als Fruchtsaftgetränk angeboten wird. (siehe oben
"Ist Saft gleich Saft?"). Damit ist klar, dass diese Produkte mit natürlichem Saft
nichts mehr gemeinsam haben. Ausschließlich an der Bezeichnung Direktsaft
erkennt man, dass ein Saft ohne Umwege direkt gepresst und abgefüllt wurde.
Auch hier sollte man aber genau hinschauen. Viele Direktsäfte werden mit
synthetischen Vitaminen angereichert. Auf dem Etikett steht dann beispielsweise
"angereichert mit Vitamin C". Das deutsche Recht verlangt, dass hundert Milliliter
oder Gramm eines Lebensmittels mindestens 15% des Tagesbedarfs an einem
Vitamin decken muss, damit dies der Anbieter aufs Etikett schreiben darf.
Deshalb werden den Säften künstliche Vitamine zugegeben, damit der Hersteller
die Werbung mit dem "Tagesbedearf" nutzen kann. Hinzu kommt der Aspekt,
dass ausschließlich konventionelle Früchte verwendet werden.

Nähere Info gerne auf Anfrage, oder unter:http:"//www.fruchtquelle-donauwald.net
Kontakt:bodensteiner@online.de

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